25.01.2019, 11.34 Uhr

Vom Traum-Date zum Alptraum: Australierin (30) mehrfach von Online-Bekanntschaft vergewaltigt

Ein charmanter Lügner aus Pakistan schafft es, eine Australierin zu überreden, ihn in seinem Heimatland zu besuchen. Doch statt einer romantischen Zeit erlebt die 30-Jährige die Hölle auf Erden...

Eine Australierin wurde von einer Online-Bekanntschaft nach Pakistan gelockt und erlebte hier die Hölle auf Erden. (Symbolbild) Bild: fmarsicano / Fotolia

Kurz nachdem die 30-jährige Lara H. einen Mann namens Sajjad aus Pakistan kennenlernte, versprach der ihr direkt das Blaue vom Himmel. Die Jura-Absolventin, die an einer Zwangsstörung leidet, aus einer dysfunktionalen Familie stammt und in Australien gerade eine höllische Zeit durchmachte, war für die Schmeicheleien und Verlockungen Sajjads extrem empfänglich.

Charmanter Lügner lockt Australierin mit Versprechungen nach Pakistan

Als der Pakistani Lara H. nach Pakistan einlud, um ihn von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen und mit ihm die Hochzeit seines Bruders zu besuchen, packte sie kurzentschlossen ihre Koffer. In Lahore, der zweitgrößten Stadt Pakistans, wo ihr vermeintlicher Traummann lebte, erwartete Lara H. eine böse Überraschung. Das versprochene Traumdomizil im Stile einer spanischen Villa entpuppte sich als Dreckloch, in dem 20 Leute in fünf Räumen zusammengepfercht lebten. Schnell wurde der 30-Jährigen klar, dass Sajjad weit entfernt von dem Traummann war, der er vorgaukelte zu sein.

Online-Bekanntschaft hält Frau gefangen und vergewaltigt sie mehrfach

Wie der "Mirror" berichtet, begann daraufhin das Martyrium für Lara H.. Sie wurde in dem Haus gefangengehalten. Sajjad vergewaltigte sie mehrmals. Auch sein Bruder versuchte wiederholt, die Australierin zu missbrauchen. Der Gefangenen wurden Hygieneprodukte ebenso vorenthalten wie Nahrungsmittel. Wie Lara H. dem "Mirror" berichtete, habe Sajjad auch versucht, sie zum Islam zu bekehren.

Australierin findet lange Zeit keinen Ausweg aus ihrem Martyrium

Als Lara es irgendwann gelang, das australische Konsulat aus ihrem Gefängnis heraus zu kontaktieren, glänzte jenes nicht wirklich mit Tatendrang. Man habe ihr lediglich geraten, sich doch eine sicherere Unterkunft zu suchen.

Via Facebook gelang es ihr, den Geschäftsführer eines Eliteclubs für Diplomaten von ihrer Leidensgeschichte zu überzeugen. Der informierte die örtliche Polizei, dass Lara H. gegen ihren Willen in dem Land festgehalten werde. Die Australierin wurde gerettet und ein pakistanischer Wohlfahrtsverein half ihr bei der Bezahlung und Organisation ihres Rückfluges nach Australien.

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pap/loc/news.de

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