17.01.2019, 14.32 Uhr

Horror-Verbrechen in Northamptonshire: Mann (23) tötet Baby seiner Freundin

Im englischen Northamptonshire muss sich ein 23-jähriger Mann aktuell vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, die Tochter seiner Partnerin absichtlich misshandelt und getötet zu haben.

In England muss sich ein Mann vor Gericht verantworten, weil er die Tochter seiner Freundin getötet haben soll. (Symbolbild) Bild: Fotolia/chainatp

Ein schreckliches Verbrechen erschüttert derzeit die englische Stadt Northamptonshire. Ein 23-jähriger Mann wird beschuldigt, die Tochter seiner Freundin getötet zu haben. Der britische "Mirror" berichtete über das grausame Verbrechen.

Mann tötet Baby (1) seiner Freundin

Demnach soll Ryan C. der Tochter seiner Partnerin zahlreiche verheerende Verletzungen zugefügt haben, die letztendlich zum Tod des Kindes führten. Nur wenige Tage, nachdem die 1-jährige Evelyn-Rose am 26. April letzten Jahres bewusstlos auf dem Grundstück des Paares in Kettering, Northamptonshire, gefunden wurde, verstarb sie.

Während der Gerichtsverhandlung kam nun heraus, dass der 23-Jährige das Kleinkind offenbar "vorsätzlichen und gewalttätigen" Angriffen ausgesetzt hatte. Mit über 31 Verletzungen, einschließlich mehrfachen Prellungen und Blutungen im Gehirn, soll der Angeklagte das Baby zurückgelassen haben. Dem Bericht zufolge soll das kleine Mädchen ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben. Am Montag wurde Ryan C. vor dem Birmingham Crown Gericht wegen Mordes angeklagt.

Kind erleidet Schädel-Hirn-Trauma! Ryan C. bestreitet die Tat

Der 23-Jährige bestreitet die ihm vorgeworfenen Vergehen. Er behauptet, dass Evelyn von ihrem Bett gefallen sei, das 36 cm hoch war, während er Kleidung faltete. Der 23-Jährige sagte auch, dass sie die Verletzungen während der Wiederbelebungsversuche durch die Mutter und des Sanitäters erlitten haben könnte. Ein Arzt widersprach seinen Aussagen jedoch. Nach einer ausführlichen Untersuchung kam er zu dem Ergebnis, dass die Verletzungen "auf eine ganze Reihe von missbräuchlichen Übergriffen" zurückzuführen seien.Der Arzt fügte hinzu: "Es ist für mich undenkbar, dass solche Verletzungen durch einen so niedrigen Sturz entstehen können."

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, das Kind seiner Partnerin vorsätzlich und gewaltsam angegriffen zu haben, mit der Absicht, ihm wirklich schweren Schaden zuzufügen. Die Gerichtsverhandlung, die voraussichtlich drei Wochen dauern soll, wird in den kommenden Tagen fortgesetzt.

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sba/fka/news.de

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