03.01.2019, 20.04 Uhr

Beziehungsdrama in Luxemburg: Mann fährt in Fußgängergruppe und tötet sein eigenes Kind - Haftbefehl!

Am Mittwochnachmittag ist in Luxemburg ein Mann in eine Personengruppe gefahren. Insgesamt vier Menschen wurden dabei verletzt. Ein Kleinkind erlag am frühen Abend seinen Verletzungen. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

In Hamburg wurde ein 5 Jahre alter Junge von einem Laster überrollt. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Bild: Marcel Kusch/dpa

Ein Mann ist in Luxemburg mit dem Auto in eine Fußgängergruppe in der Rue Grand-Duchesse Charlotte gefahren und hat dabei sein zweijähriges Kind getötet. Vier weitere Menschen, darunter ein zweites Kleinkind, wurden bei dem Vorfall am Mittwoch im luxemburgischen Wiltz verletzt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Ermittler gingen von einer Beziehungstat aus. Unter den Opfern sei auch die ehemalige Partnerin des Täters. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus.

Familiendrama in Luxemburg: Mann fährt in Menschengruppe und tötet eigenes Kind

Der 47 Jahre alte Luxemburger soll das Auto gezielt in die Menschengruppe auf dem Gehweg gesteuert haben. Es habe sich um zwei Mütter mit Kinderwagen und einen weiteren Passanten gehandelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Der 47-Jährige wurde festgenommen. Am Abend ordnete ein Richter Untersuchungshaft an. Ermittelt werde unter anderem wegen Mordes. Das getötete Kind war ein Junge. Der zweite Kleinkind wurde leicht verletzt.

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sba/news.de/dpa

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