30.12.2018, 09.35 Uhr

Unwetter auf Philippinen 2018: Mindestens 26 Tote nach Erdrutschen und Überschwemmungen

Im Osten der Philippinen sind durch Erdrutsche und Überschwemmungen infolge starker Regenfälle mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden über 22.000 Bewohner obdachlos.

Schwere Unwetter fordern mindestens 26 Menschenleben auf den Philippinen. (Symbolbild) Bild: dpa

Mindestens 26 Menschen sind bei Erdrutschen und Überschwemmungen infolge starker Regenfälle auf den Philippinen ums Leben gekommen. Mehr als 22.000 Bewohner von sechs Provinzen wurden nach Behördenangaben vom Sonntag zudem obdachlos. In den betroffenen Gebieten im Osten des Inselstaats würden weiter Vermisste gesucht.

Tote bei Unwetter auf Philippinen: Menschen im Schlaf von Erdrutschen überrascht

Manche Opfer wurden nach Angaben von Polizei und Katastrophenschutz im Schlaf von den Erdrutschen überrascht. Auf diese Weise kam etwa eine dreiköpfige Familie in Legazpi City knapp 340 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila ums Leben. Mindestens neun Menschen ertranken, ein Opfer wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Philippinen jährlich von rund 20 Wirbelstürmen heimgesucht

Nach Angaben des Wetterdiensts müssen sich östliche und zentrale Provinzen auf weitere starke Regenfälle einstellen, wenngleich sich das Tiefdruckgebiet abgeschwächt habe. Die Philippinen werden alljährlich von rund 20 Wirbelstürmen getroffen, die unter anderem Erdrutsche und Überflutungen auslösen. Zuletzt hatte ein Erdbeben den Süden der Philippinen erschüttert.

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kad/news.de/dpa

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