30.12.2018, 09.11 Uhr

Rentner-Mord in Thüringen: Polizei schnappt Doppelmörder dank DNA-Treffer am Tatort

Rentner-Mord in Thüringen! Die beiden Senioren waren am Morgen des 24. Dezembers tot im Hof ihres Wohnhauses gefunden worden. Nun ist ein Tatverdächtiger gefasst.

Polizisten stehen auf dem umzäunten Grundstück. Dort hatten Nachbarn das tote Rentner-Ehepaar gefunden. Bild: dpa

Nach dem gewaltsamen Tod eines Rentner-Ehepaars an Heiligabend im thüringischen Nordhausen soll der Tatverdächtige am heutigen Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Ermittler hatten den 56-Jährigen am Freitag festgenommen. Der Mann aus Nordhausen stamme aus dem Umfeld derOpfer und sei geständig, teilte die Polizei mit.

Rentner-Mord an Heiligabend - Polizei fasst Doppelmörder aus Thüringen

Zuvor hatte es demnach einen DNA-Treffer in der Spurenauswertung gegeben. Gegen den 56-jährigen Tatverdächtigen ist ein Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Eine Amtsrichterin habe entschieden, dass er noch am Samstag in ein Gefängnis überstellt werden soll, teilte die Polizei mit. Weitere Details, etwa zum Motiv des Mannes, wollten die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen weiterhin nicht nennen.

"Massive Gewalteinwirkungen": Ehepaar in Nordhausen brutal ermordet

Die Leichen der Opfer - ein 82-Jähriger und seine 80 Jahre alte Frau - waren am Montagvormittag entdeckt worden. Sie lagen nach Polizeiangaben im Hof ihres Wohnhauses, der vermutlich auch der Tatort war. An den Leichen wurden Anzeichen "massiver Gewalteinwirkung" festgestellt. Eine Obduktion bestätigte später den Verdacht auf ein Tötungsverbrechen.

Polizei bat bei Ermittlungen um Mithilfe der Bürger

Kurz vor dem Fahndungserfolg hatte die Polizei am Freitag noch eine Belohnung von 5000 Euro für entscheidende Zeugenhinweise zu dem Fall ausgelobt.

Renter-Mord in Thüringen: Tatmotiv derzeit unklar

Nach der Tat wurde lautStaatsanwalt das Haus des Paares durchsucht und vermutlich ein hoher Betrag Bargeld mitgenommen. Konkrete Angaben zum entwendeten Geldbetrag oder zur Tatwaffe hatten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag bei einer Pressekonferenz vor der Festnahme wegen der noch laufenden Ermittlungen zunächst nicht gemacht. Eine Polizeisprecherin machte auch am Freitagabend keine weiteren Angaben zu dem Fall.

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fka/news.de/dpa

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