30.12.2018, 13.21 Uhr

Dezember-Wetter 2018 aktuell: Sturmgefahr! Fällt Silvester dieses Jahr ins Wasser?

Es wird ungemütlich in Deutschland! Das Jahr neigt sich mit einer Mischung aus Regen, Schnee und Wind dem Ende entgegen. Gebietsweise sind stürmische Böen zu erwarten. Das verrät die Wettervorhersage für Silvester.

Das Wetter wird zum Jahresende ungemütlich. Bild: Adobe/ trendobjects

Mit einer Mischung aus Regen, Schnee und Wind verabschiedet sich das Jahr 2018 inDeutschland. Am Samstag sorge ein Tief im Norden für Regen, am Sonntag bekomme auch der Osten und Süden Regen und Schnee ab, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Nur südlich der Donau und in Hochlagen des Schwarzwalds könne sich die Sonne für längere Zeit zeigen. Vor allem an der Küste blase einem der starke bis stürmische Wind den Regen ins Gesicht.

Sturm-Gefahr vor Silvester: Aktuelle DWD-Wetterprognose

Sturmtief Yvette sorgt laut "wetter.com" für starke Böen in der Nacht zu Sonntag und am Sonntag selbst. Die höchsten Windspitzen sind im Osten Deutschlands und speziell im Erzgebirge zu erwarten.

Wetter im Dezember 2018 aktuell: Mischung aus Schnee, Regen und Wind

Schnee und Schneeregen gibt es laut Prognose in den östlichen Mittelgebirgen und im Osten Bayerns. Insbesondere in höheren Lagen des Erzgebirges könne es einiges an Neuschnee geben, auch vom Fichtelgebirge bis zum Bayerischen Wald seien ein paar Zentimeter zu erwarten. Am Sonntag ziehen die Niederschläge ab, an den Alpen kann es jedoch noch bis in den Nachmittag hinein schneien. In den übrigen Landesteilen ist es meist trocken und mit 3 bis 9 Grad recht mild.

Wetter an Silvester aktuell: Wolken vermiesen Feuerwerk

An Silvester beruhigt sich das Wetter. Der Wind nimmt ab, aber es bleibt bewölkt. Nur mit etwas Glück kann es kurze Auflockerungen geben, am ehesten im Südwesten. Daran ändert sich laut DWD auch in der Silvesternacht wenig.

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Stürme sorgten 2018 für mehr Kosten bei den Versicherungen

Überhaupt war das gesamte letzte Jahr stürmisch wie nie. Stürme, Hagel und Starkregen haben die Versicherungen in Deutschland 2018 mehr Geld gekostet als in den Jahren zuvor. Mit rund 2,7 Milliarden Euro liegt die Summe der versicherten Schäden etwa 100 Millionen Euro über dem 15-Jahresdurchschnitt, wie die Deutsche Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mitteilte. In der vorläufigen Naturgefahrenbilanz 2018 werden die Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben erfasst. Schäden an Kraftfahrzeugen sind darin noch nicht enthalten.

Laut GDV entfielen 2,2 Milliarden Euro auf Sturm- und Hagelschäden. "2018 gehört zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre", wird GDV-Präsident Wolfgang Weiler zitiert. Längst nicht alle Schäden seien versichert gewesen. 93 Prozent der Hausbesitzer hätten ihr Eigentum gegen Sturm und Hagel abgesichert. Aber einen Rund-um-Schutz gegen Naturgefahren wie Starkregen und Hochwasser hätten nur 41 Prozent.

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fka/news.de/dpa

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