20.12.2018, 19.08 Uhr

Maddie McCann vermisst: Neue Hoffnung! Polizei gibt überraschendes Statement

Seit dem 3. Mai 2007 wird das britische Mädchen Maddie McCann vermisst. Ihre Eltern, Gerry und Kate McCann, haben die Hoffnung, ihre Tochter lebend wiederzusehen, nie aufgegeben. Nun schüren die Ermittler eben diese.

Maddie McCann wird seit Mai 2007 vermisst. Bild: dpa

Polizeipräsidentin Cressida Dick hat sich öffentlich zum Vermisstenfall Maddie McCann geäußert - und das mit deutlichen und auch unerwarteten Worten. Die Polizei-Chefin gab der Öffentlichkeit zu verstehen, dass die Suche nach der 2007 verschwundenen Madeleine McCann erst enden werde, wenn das Mädchen tatsächlich gefunden ist. Bis dahin werden die britischen Ermittler nicht aufhören, nach der Tochter von Kate und Gerry McCann zu suchen.

Neue Hoffnung im Fall Maddie McCann

Dick selbst war Teil eines speziellen Teams, Operation "Grange", welches vor acht Jahren ins Leben gerufen wurde. Maddie McCanns Eltern hatten sich damals persönlich an den damaligen Premierminister David Cameron gewandt und um Hilfe ersucht.

Verschlingt die Suche nach Maddie McCann unnötig Steuergelder?

Über die Jahre hinweg hat Scotland Yard über 12 Millionen Pfund an Steuergeldern in die Suche nach dem vermissten Kind gesteckt. Im November wurde eben jener speziellen Truppe noch einmal ein Budget von 150.000 Pfund gewährt, damit die Untersuchungen bis mindestens April 2019 gesichert sind.

Briten fordern Einstellung der Suche nach Maddie McCann

Vielen Briten sind derartige Finanzspritzen und die niemals enden wollende Suche nach Maddie McCann ein Dorn im Auge. Es herrscht Unverständnis, warum eine vermisste Madeleine McCann so viel Aufmerksamkeit bekommt, während andere britische Kinder ebenfalls verschwunden sind - und das noch nicht einmal ansatzweise so lang. Ehemalige Scotland-Yard-Mitarbeiter hatten zudem zu Bedenken gegeben, dass besser daran getan wäre, mit diesem Geld Londons Rekordzahl an Tötungsdelikten, Messerstraftaten und Terrorismus zu bekämpfen.

Polizei-Chefin gibt Maddie McCanns Eltern neue Hoffnung

Polizeipräsidentin Cressida Dick erklärte nun, sie würde all diese Bedenken durchaus verstehen, doch den Fall Maddie McCann hält sie für zu wichtig, um ihn ad acta zu legen. "Ich denke, es ist richtig, dass wir so lange weitermachen, bis es zu seinem Abschluss gekommen ist", so Dick. "Ich bin ziemlich glücklich, dass es so lange weitergehen wird, bis wir herausfinden, was passiert ist oder bis wir alle möglichen Untersuchungslinien erschöpft haben."

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fka/news.de

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