20.12.2018, 15.00 Uhr

Nach Sturm in Schottland: Sturmtief spült Mega-Thunfisch am Strand an

Da staunten die Strandspaziergänger nicht schlecht: An der Küste der schottischen Orkney-Inseln wurde nach einem heftigen Sturm ein monströser Fisch entdeckt. Der angespülte Blauflossen-Thunfisch maß knappe zwei Meter.

An der Küste Schottlands wurde ein knapp zwei Meter langer Blauflossen-Thunfisch angespült (Symbolfoto). Bild: Gavin Newman / GREENPEACE_INTERNATIONAL / picture alliance / dpa

Bei einem Strandspaziergang genießt man vorrangig die frische Luft und den Blick auf das Meer - doch was Spaziergänger im Norden Schottlands bei ihrer Wanderung an der Küste zu Gesicht bekamen, war alles andere als gewöhnlich. Über den erstaunlichen Fund ist aktuell in der britischen "Sun" zu lesen.

Anwohner verblüfft! Riesiger Thunfisch am Strand von Schottland angespült

Nördlich des schottischen Festlandes liegen die Orkney-Inseln, die jüngst von einem heftigen Sturmtief heimgesucht wurden. Nachdem "Deirdre" den äußersten Norden Großbritanniens durchgewirbelt hatte, konnten sich die Anwohner der Inseln wieder ins Freie trauen. Doch beim sonntäglichen Spaziergang am Strand entdeckte ein Anwohner, was Sturm "Deirdre" angespült hatte: Ein riesiger Thunfisch lag regungslos am Strand!

Foto-Beweis! Mega-Monster am Strand misst 2 Meter

Dass der Blauflossen-Thunfisch ein wahrlich massives Exemplar seiner Gattung ist, beweist ein Foto, das kurz nach dem spektakulären Fund in den sozialen Netzwerken kursierte. Zum Vergleich legte sich eine normal große Frau neben das Flossentier an den Strand - der Blauflossen-Thunfisch überragte die Spaziergängerin mühelos, maß der Fisch doch knapp zwei Meter.

Dass ein Thunfisch von derartiger Größe im Norden Großbritanniens angespült wird, gleicht einer kleinen Sensation - für gewöhnlich liegt der Lebensraum der Speisefische, die oft für die Zubereitung von Sushi verwendet werden, woanders.

So groß und schwer werden Thunfische in freier Wildbahn

Beheimatet ist der Knochenfisch, der auch als Großer Thun oder Nordatlantischer Thun bezeichnet wird, nämlich nicht nur im Atlantik und im Mittelmeer, sondern auch in karibischen Gewässern, der Ostsee oder im Golf von Mexiko. Offenbar wurde das Tier durch das stürmische Wetter in fremde Gewässer getrieben und letztlich am Strand der Orkney-Inseln angespült. Der Thunfisch sei vermutlich eines natürlichen Todes gestorben. Der angespülte Thunfisch soll jetzt genauer untersucht werden - verzehrt wird der Zwei-Meter-Brocken jedoch vermutlich nicht.

So groß und schwer werden Thunfische in freier Wildbahn

Je nach Alter kann der Blauflossen-Thunfisch eine Länge von durchschnittlich drei Metern erreichen und gut und gerne 300 Kilogramm wiegen. Rekordhalter sind jedoch zwei Thunfische, die mit ihren stattlichen Maßen alles in den Schatten stellten: Der längste bislang gefangene Thunfisch maß sagenhafte 4,58 Meter, das schwerste Exemplar der Knorpelfische brachte enorme 684 Kilogramm auf die Waage.

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loc/fka/news.de

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