7 Verletzte in Dortmund: Panik in Einkaufszentrum - Böller erschreckt hunderte Menschen

Es ist der dritte Adventssamstag, das Einkaufszentrum mitten in der Dortmunder Innenstadt ist gerammelt voll als es plötzlich knallt. Besucher geraten in Panik - jemand hat Böller gezündet.

Polizeiauto vor einem Einkaufszentrum in Dortmund: Das Zünden von Böllern hat dort hundert Menschen in Panik versetzt. Bild: dpa

In einem Dortmunder Einkaufszentrum haben gezündete Böller Hunderte Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Durch den Knall gerieten zahlreiche Besucher und Kunden am Samstag in Panik und verließen fluchtartig das Gebäude in der Innenstadt. Nach ersten Erkenntnissen seien sieben Menschen leicht verletzt worden, teilte die Polizei Dortmund via Twitter mit. Beamte und Rettungskräfte waren am Ort, um die Situation zu beruhigen. Was genau passiert sei, müsse nun geklärt werden, sagte ein Polizeisprecher.

Böller in Dortmunder Einkaufszentrum gezündet: Vier Jungen in Gewahrsam

Bereits kurz nach dem Vorfall wurden vier Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren in Gewahrsam genommen. Es werde nun geprüft, ob diese die Böller gezündet hätten, teilte die Polizei mit. Außerdem gab sie Entwarnung: Es bestehe keine Gefahr für Menschen in der Innenstadt und auf dem bekannten Dortmunder Weihnachtsmarkt.

Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Thier-Galerie aufhielten, war zunächst unklar. Angesichts des dritten Adventssamstags, des Weihnachtsmarktes ganz in der Nähe und auch des bevorstehenden Heimspiels von Borussia Dortmund, sei das Einkaufszentrum mitten in der Innenstadt aber wohl extrem voll gewesen.

Verletzte nach Panik in Dortmund

Am Abend habe sich die Lage normalisiert, sagte ein Polizeisprecher. Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte waren am Ort - wie viele, das war ebenfalls noch unklar. Es gebe noch keine abschließende Bilanz, hieß es bei der Polizei. Es seien aber "jede Menge" gewesen. Via Twitter bat die Polizei Zeugen und Verletzte, sich telefonisch zu melden oder direkt zum Präsidium zu kommen.

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kad/news.de/dpa

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