13.12.2018, 11.06 Uhr

Todesursache Gangrän: Altersheim lässt Opa (84) die Genitalien verrotten

In einem Pflegeheim in Jacksonville im US-Bundesstaat Florida ist ein 84-jähriger Mann gestorben, weil das Pflegepersonal ihn vernachlässigte. Aufgrund mangelnder Pflege verrotteten dem Senior die Genitalien und er starb qualvoll.

In einem Pflegeheim erwarten Senioren Pflege und Fürsorge - doch immer wieder kommt es zu schockierendes Todesfällen aufgrund mangelhafter Pflege (Symbolbild). Bild: Angelika Warmuth / picture alliance / dpa

Wenn Familienangehörige mit der Pflege älterer Menschen überfordert sind oder pflegebedürftige Senioren keine Verwandten mehr haben, die sich im Alter um sie kümmern können, sind Pflegeheime eine ideale Anlaufstelle, um gesundheitliche Betreuung zu gewährleisten. Auch York Spratling aus dem US-Bundesstaat Florida lebte in einer Pflegeeinrichtung in Jacksonville - doch was dem 84-Jährigen dort widerfuhr, hat mit würdevollem Leben im Alter nichts zu tun.

Mann (84) verrottet in Seniorenheim bei lebendigem Leib

Das Schicksal des hochbetagten Seniors wurde jüngst in einem Artikel der britischen "Metro" geschildert. York Spratling wurde in der Senioreneinrichtung nicht einmal die grundlegendste Pflege zuteil, weshalb der 84-Jährige unter entsetzlichen Qualen verstarb. Der Pflegeheimbewohner wurde vom Pflegepersonal nicht bei der persönlichen Hygiene unterstützt und erkrankte deshalb an einer Gangrän - so bezeichnen Mediziner den Zustand, wenn Gewebe aufgrund von mangelnder Blutversorgung abstirbt und verrottet. Im Falle von York Spratling zeigte sich die krankhafte Gewebeveränderung im Genitalbereich, der Senior verrottete buchstäblich bei lebendigem Leib.

Schock im Krankenhaus! Altersheimbewohner verrotten die Genitalien

Doch obwohl die Gangrän des 84-Jährigen von geschultem Pflegepersonal hätte erkannt und der ärztlichen Behandlung übergeben werden müssen, litt der an Diabetes leidende Mann unerträgliche Qualen, als das Gewebe immer weiter abstarb und fürchterliche Gerüche freisetzte. Erst als es bereits zu spät war, wurde York Spratling ins Krankenhaus gebracht, um das abgestorbene Gewebe operativ zu entfernen - zu diesem Zeitpunkt befand sich der zuvor aktive und lebenslustige Senior erst drei Monate in der Pflegeeinrichtung. In das Altenheim sollte der US-Amerikaner nicht zurückkehren: York Spratling starb noch im Krankenhaus.

Ließ das Pflegeheim York Spratling bei lebendigem Leib verfaulen?

Seine Angehörigen erheben jetzt schwere Vorwürfe gegen das Pflegepersonal: Die Familie habe die Heimleitung bereits mehrfach ermahnt, dass nicht genug Pflegepersonal im Dienst wäre. Die Leitung des Altenheims sieht die Schuld am Tod des 84-Jährigen jedoch bei dem Heimbewohner selbst: Der Mann habe sich geweigert, sich vom Pflegepersonal waschen zu lassen, schreibt die "Metro".

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loc/jat/news.de

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