12.12.2018, 11.53 Uhr

Wetter im Dezember 2018: Kälte, Neuschnee, Glätte! Jetzt es richtig eisig bei -10 Grad

In dieser Woche macht der Winter Halt in Deutschland. Polare Meeresluft sorgt für starke Schneefälle und überfrierende Nässe. Besonders Autofahrer sollten aufpassen. Wie das Wetter in dieser Woche aussehen soll, lesen Sie hier.

Der DWD warnt vor winterlichen Straßenverhältnissen. Bild: dpa

In ganz Deutschland müssen sich Autofahrer auf glatte Straßen gefasst machen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) warten morgens überfrierende Nässe auf den Straßen. Und auch an den kommenden Tagen prophezeien die Wetterexperten winterliches Wetter.

Wetter im Dezember 2018 aktuell: 70 Zentimeter Neuschnee und Glätte

Aktuell zieht ein Tief von der Ostsee nach Nordpolen. Dadurch gelangt polare Meeresluft nach Deutschland. Das Ergebnis: Feucht-kaltes Wetter! Der DWD warnt derzeit vor allem im Osten des Landes sowie an der Küste vor starken Böen, im Bayerischen Wald sowie in den Alpen sogar vor Sturmböen. Oberhalb von 600 Metern schneit es. Im Erzgebirge und im Alpenraum müsse laut DWD mit anhaltenden und ergiebigen Schneefällen gerechnet werden. Teilweise seien Neuschneemengen von 30 bis 70 Zentimeter möglich. In tieferen Lagen müsse mit Eis- und Reifglätte gerechnet werden.

Winterliche Straßenverhältnisse! DWD warnt vor Frost

"Die dünne Eisschicht kann innerhalb kurzer Zeit entstehen und so für Unfälle sorgen", warnte ein DWD-Sprecher. Auch in den nächsten Tagen sollten sich Autofahrer auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen und entsprechend vorsichtig fahren, riet der Wetterdienst. Bis Mittwoch sollen die Schneefälle anhalten. Außerdem warnt der DWD vor Frost.

Meteorologen kündigen "weihnachtsmarkttaugliches Wetter" an

Wer gerne Glühwein bei eisigen Temperaturen trinkt, dürfte in den kommenden Tagen allerdings auf seine Kosten kommen. In Teilen des Landes wird es frostig und es fällt Schnee. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach sehen ein "weihnachtsmarkttaugliches Wetter" im Anmarsch. So zeigt sich der Mittwoch nach einer kühlen Nacht zunächst stark bewölkt. Vor allem im Osten fällt Regen, der in tieferen Lagen als Schnee niedergeht. Im Westen bleibt es oftmals trocken und sonnig. Höchstwerte liegen zwischen 0 und 5 Grad. Im höheren Bergland herrscht Dauerfrost.

DWD warnt vor Straßenglätte beibis zu -10 Grad am Donnerstag

In der Nacht zum Donnerstag müssen Autofahrer in der Republik bei 0 bis -5 Grad gebietsweise mit Straßenglätte rechnen. Im höheren Bergland sinken die Temperaturen auf bis zu -10 Grad. Schnee oder Schneeschauer fallen tagsüber in den östlichen Mittelgebirgen und nahe der Küste. Sonst wird es meist trocken im Land. Im Ruhrgebiet zeigt sich die Sonne für längere Zeit. Temperaturen liegen zwischen 0 und 4 Grad. Leichter Dauerfrost lässt die Menschen im Süden und Südosten bibbern. Weit oben in den Mittelgebirgen wehen stürmische Böen.

In der Nacht zum Freitag gehen nahe der Küsten Schneeschauer nieder. Ansonsten ist es meist trocken und frostig bei 0 bis -5 Grad. In den schneebedeckten Tälern östlicher Mittelgebirge und in den Alpen sinken die Temperaturen unter -10 Grad. Tagsüber zeigen sich im Land viele Wolken. Abgesehen von küstennahen Schneeschauern und etwas Regen im äußersten Südwesten bleibt es zumeist aber trocken.

Lesen Sie auch: Nach Wind und Schauern schlägt HIER der Schnee- und Glätte-Hammer zu.

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bua/fka/news.de/dpa

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