Trauriges Ende eines kleinen Helden: Junge rettet Mutter vor Vergewaltiger und bekommt Schädel zertrümmert

Ein 15-Jähriger greift beherzt ein, als seine Mutter von einem Vergewaltiger attackiert wird. Dem Jungen wird dabei der Schädel zertrümmert. Er stirbt 19 Monate später auf seinem Weg zur Genesung.

In Russland rettete ein Junge seine Mutter vor einem Vergewaltiger und bezahlte dies 19 Monate später mit dem Leben. (Symbolfoto) Bild: detailblick-foto / Fotolia

Als der damals 15-jährige Vanya K. eines Tages im Jahre 2017 von der Schule im nordwestrussischen Severodvinsk nach Hause kam, offenbarte sich ihm eine schreckliche Szenerie: Nachbar Roman P. vergewaltigte die Mutter des Teenagers. Diese lag wehrlos in ihrem eigenen Blut. Grund waren diverse Messerstiche, die ihr ihr Peiniger zugefügt hatte, um sie "ungestört" vergewaltigen zu können.

Junge rettet seine Mutter vor einem Vergewaltiger - Der zertrümmert ihm den Schädel

Vanya reagierte geistesgegenwärtig und griff sich eine 3-Kilo-Hantel. Damit schlug er auf den Vergewaltiger ein. Doch der konnte die Schläge abwehren, wurde der Hantel habhaft und zog sie dem Jungen über den Schädel. Der Vergewaltiger hielt sowohl die Mutter als auch den regungslos daliegenden Jungen für tot und flüchtete. Aufgrund des Tumults gerufene Polizisten konnten ihn allerdings stellen.

Seine bewusstlosen Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht. Hier wurden die 27 Stichverletzungen der Mutter versorgt. Der Junge aber fiel in ein neunmonatiges Koma. Er erlitt einen schweren Hirnschaden und verlor fast den gesamten vorderen Knochen seines Schädels. Die Chirurgen waren zudem gezwungen, Teile seines Hirns zu entfernen.

Mutter wird bei der Vergewaltigung tief traumatisiert

Während Vanya um sein Leben kämpfte, stand seiner Mutter ein ganz anderer Kampf bevor. Sie konnte den Überfall nie verwinden. Tief traumatisiert begann sie zu trinken und besuchte ihren Sohn gerade einmal zwei Mal während seines Aufenthaltes im Krankenhaus. Sie konnte weder den Anblick ihres schwer verletzten Jungen noch die Erinnerungen, die selbiger hervorrief, ertragen.

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Junge verstirbt 19 Monate nach seiner Heldentat an einer Grippe

Vanya schien ein Jahr nach seiner Heldentat auf dem Weg der Besserung zu sein. Wie die "Daily Mail" berichtet, zeigte er Anzeichen von Bewusstsein, erkannte seine Schwester und nahm Essen zu sich. Er wurde im Juli 2018 in ein Rehabilitationszentrum in Moskau verlegt. Die Chancen schienen gut für ihn zu stehen. Doch im Oktober 2018 erkrankte er an einer Grippe. Der Zustand des geschwächten Jungen verschlechterte sich zusehends und er starb am 4. Dezember.

Vergewaltiger erwartet nach Strafe wegen versuchten Mordes nun auch eine Mordanklage

Für den 37-jährigen Vergewaltiger, der nach seiner Tat wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung zu 14 Jahren Haft verurteilt wurde, bedeutet das, dass er sich nun zusätzlich einer Mordanklage ausgesetzt sieht. Im Zuge des neuerlichen Prozesses wird auch zu klären sein, wieso die Behörden auf Einlassungen der Mutter, den wegen Mordes vorbestraften Mann nicht in ihrer Nähe wohnen zu lassen, nicht reagiert hatten.

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pap/loc/news.de

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