Wetter für Dezember 2018 in Deutschland: Chaos-Winter mit Mini-Hitzewelle, Regen und Glatteis

Die Chancen auf eine Weiße Weihnacht stehen offenbar auch in diesem Jahr schlecht, denn Tiefdruckgebiete sorgen in Deutschland auch weiterhin für milde Temperaturen. Wie das Wetter in den nächsten Tagen wird, lesen Sie hier.

Vom Winter fehlt in Deutschland auch weiterhin jede Spur. Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Am kommenden Sonntag beginnt mit dem 1. Advent die Weihnachtszeit in Deutschland. Doch wirklich winterlich wird das Wetter offenbar auch in den kommenden Wochen nicht. Stattdessen erwarten uns demnächst sogar Temperaturen bis zu 16 Grad!

Wetter-Bilanz für Deutschland: Der Herbst war zu warm und zu trocken

Deutlich zu warm und viel zu trocken - so fällt die vorläufige Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch für den Herbst 2018 aus. Nach einem Rekord-Frühjahr und einem Ausnahmesommer sei es zwischen September und November vielerorts zu Herbst-Höchstwerten gekommen, sagte ein DWD-Sprecher am Donnerstag in Offenbach. Kältere oder feuchtere Abschnitte blieben selten und waren nur kurz.

Wetter im Dezember 2018: Die aktuelle Wettervorhersage für Deutschland

Atlantische Tiefausläufer bringen bis Ende der Woche mildere Temperaturen nach Deutschland. Tief "Halka" erreicht bereits am Mittwoch teils mit Regen den Westen. Hoch "Dominik" behält dagegen im Süden und Osten des Landes die Oberhand. Dort werde es auch zeitweilig sonnig, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag prognostizierte. Die Temperaturen bleiben demnach mit 1 bis 8 Grad jedoch bundesweit eher unterkühlt.

Tiefdruckgebiete sorgen für sinkende Temperaturen und Glatteis am Wochenende

Am Donnerstag wird Hoch "Dominik" von einem noch namenlosen weiteren Tief weiter bedrängt. Im Westen sollen die Höchsttemperaturen dann auf 6 bis 13 Grad steigen. Im Osten bleibe es dagegen bei 0 bis 7 Grad. Am Freitag erreichen die Ausläufer des neuen Tiefs laut DWD auch den Osten und Südosten - und treffen auf die kalte Luft.Nach nächtlichen Niederschlägen und überfrierender Nässe in der Nacht zu Freitag droht in Teilen Ost- und Südostdeutschlands Glatteisgefahr. "Voraussichtlich bleibt die Lage bis Samstagvormittag in Ostbayern, im Erzgebirge sowie im Zittauer Gebirge angespannt", sagte der DWD-Sprecher.

In Ostsachsen, im Bergland und an der See müsse zudem mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden. Während es im Osten und Südosten eher frisch ist und die Temperaturen tagsüber zwischen minus zwei und fünf Grad schwanken, ist es im Westen mit bis zu zwölf Grad für die Jahreszeit sehr mild.

Mini-Hitzewelle zum 1. Advent! Keine Chance auf Weiße Weihnacht?

Am Wochenende ziehe sich "Dominik" ganz nach Russland zurück. Weitere Tiefdruckgebiete folgen und lassen dem Winter vorerst keine Chance. Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net gegenüber "Bild" berichtet, könnten die Temperaturen dann sogar noch steigen! Zum Beginn der neuen Woche werden sogar bis zu 16 Grad erwartet. Echtes Winterwetter sei laut dem Meteorologen vorerst jedoch nicht in Sicht.

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jat/loc/news.de/dpa

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