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Liebe, die unter die Haut geht: Witwe lässt tätowierten Ehemann häuten und einrahmen

Zu Lebzeiten waren aufwändige Tätowierungen die Leidenschaft von Chris Wenzel. Vor seinem Tod verfügte der Kanadier, dass seine Tattoos konserviert werden sollen - ein Wunsch, dem seine Witwe Cheryl jetzt nachkommt und ihren toten Mann häuten und rahmen lässt.

Tattoos sind als Körperkunst längst gesellschaftlich akzeptiert (Symbolbild). Bild: Bernd Thissen / Picture alliance / dpa

Tätowierungen sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und erfreuen sich bei Otto Normalverbraucher ebenso großer Beliebtheit wie bei Prominenten. Wer sich für ein Motiv entscheidet und beim Tätowierer nicht nur eine Menge Zeit und Schmerzen, sondern auch eine Stange Geld investiert, der möchte den kunstvollen Körperschmuck so lange wie möglich genießen. Auch Chris Wenzel aus Kanada war ein leidenschaftlicher Fan von Tattoos.

Makaber! Tattoo-Fan will sich nach seinem Tod häuten und einrahmen lassen

Wie in der britischen "Sun" zu lesen ist, trug der Mann aus Saskatoon in Kanada voller Stolz aufwendig gestochene Motive auf seiner Haut. Nicht nur Oberkörper und Bauch, auch Rücken und Arme des Kanadiers waren mit kunstvollen Tätowierungen verziert. Chris Wenzel liebte seine Tattoos so sehr, dass er einen ungewöhnlichen Wunsch formulierte: Nach seinem Tod sollten die Tattoos für die Ewigkeit konserviert werden.

Chris Wenzel starb mit 41 Jahren - doch seine Tattoos leben weiter

Zwar war Chris Wenzel erst 41 Jahre alt, als er seinen makaberen Wunsch fasste, doch der Kanadier rang mit einer tödlichen Krankheit: Chris Wenzel litt der "Sun" zufolge an einer entzündlichen Darmerkrankung, die sich als lebensbedrohlich herausstellte. Kurz vor seinem Tod vertraute der Sterbenskranke, der selbst als Tätowiererer arbeitete, seiner Ehefrau Cheryl seinen Wunsch an: Nach seinem Ableben sollte die Witwe die Haut samt Tattoos konservieren lassen, damit Chris' Kinder und Enkelkinder sich an den Tätowierungen erfreuen können.

Er wollte es so! Witwe von Tattoo-Fan lässt totem Mann die Haut abziehen

Für Cheryl war es eine Selbstverständlichkeit, ihrem Mann seinen letzten Wunsch zu erfüllen: "Es ist mir egal, was ich tun muss, um es zu schaffen, aber ich werde es für ihn tun", wird die Witwe zitiert. In einer Firma aus den USA, die sich "Save My Ink Forever" nennt, fand die Trauernde die Experten für ihr Vorhaben: Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, tätowierte Haut für die Ewigkeit aufzubereiten. "Tattoos erzählen eine Geschichte über einen Menschen", so Kyle Sherwood, der sich als Einbalsamierer um die letzten Wünsche seiner Kunden kümmert.

Kostspieliger letzter Wunsch: So viel kostet die Konservierung von Leichen-Tattoos

Innerhalb von drei Monaten soll die Haut des verstorbenen Chris Wenzel nun abgelöst und präpariert werden. Das langwierige Prozedere kostet umgerechnet fast 71.000 Euro - Witwe Cheryl musste eine Crowdfunding-Kampagne starten, um die Kosten decken zu können. Das Ergebnis der aufwendigen Hautaufbereitung soll künftig nicht nur eingerahmt im Haus von Chris Wenzels Familie an der Wand hängen, sondern auch bei Tattoo-Ausstellungen zu sehen sein, schreibt die "Sun".

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loc/sba/news.de

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