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Radarfalle schnappt ohne Gnade zu: Porsche-Raser will Polizei foppen - doch DAMIT rechnete er nicht

Ein Porsche-Fahrer in Nordrhein-Westfalen wollte die Polizei foppen. Aber der Spaß ging auf seine eigenen Kosten. Wer zuletzt lacht, lacht eben immer noch am Besten!

Der Scherz eines Porschefahrers ging auf seine eigenen Kosten. (Symbolbild) Bild: Marius Becker / picture alliance / dpa (Symbolbild)

Am Mittwoch führte die Polizei in Kierspe, einer Stadt in Nordrhein-Westfalen, eine Geschwindigkeitskontrolle durch, als ein offensichtlich ganz besonders vorwitziger Porsche-Fahrer das Messfahrzeug passierte. Dieser dachte wohl, sich einen Scherz mit den Beamten erlauben zu können, doch dieser ging ordentlich nach hinten los, wie die Polizei in einer Pressemitteilung erklärt.

Porsche-Fahrer hält sich für besonders witzig

Der Porsche-Fahrer sei zunächst mit angepasster Geschwindigkeit an dem mobilen Radarmessgerät, dass die Beamten auf der Kölner Straße in Fahrtrichtung zur B 45 aufgestellt hatten, vorbeigefahren. Doch dann machte der Mann kehrt und beschleunigte sein Fahrzeug, um mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Gegenrichtung an dem Radarwagen vorbeizufahren. Der blitzt nur in eine Richtung - dachte sich der Fahrzeugführer wohl.

Der scheinbar zu Scherzen aufgelegte Mann machte, nachdem er das Messfahrzeug in Gegenrichtung passiert hatte, abermals kehrt, um wieder mit angepasster Geschwindigkeit an dem Radarmessgerät vorbei zu fahren. Dann machte der Porsche-Fahrer tatsächlich noch ein weiteres Mal kehrt, um noch einmal mit seinem Porsche in Gegenrichtung an dem Radarwagen vorbeizurasen.

Der Scherz geht nach hinten los!

Doch das hatte der Beamte schon erwartet! Er drehte das Messfahrzeug um, so dass es jetzt die Geschwindigkeit des Verkehrs aus der Gegenrichtung maß. Damit hatte der Porsche-Fahrer nicht gerechnet und wurde mit einer Geschwindigkeit von 86 km/h geblitzt.

Danach war dem Fahrzeugführer wohl die Lust vergangen und er fuhr nach Hause. Doch dort erwartete ihn eine Überraschung! Kollegen der die Messung durchführenden Beamten standen bereits vor seiner Tür, um den Mann "freundlich in Empfang" zu nehmen, wie es auf der Internetseite der zuständigen Polizeibehörde heißt.

Jetzt droht ihm der Idiotentest

Dem Porsche-Fahrer droht nun nicht nur eine Anzeige wegen zu schnellen Fahrens sowie ein Fahrverbot. Er hat zudem "mit einer Überprüfung seiner charakterlichen Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen" zu rechnen, so die Polizei. Sprich: Auf ihn wartet der Idiotentest...

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soj/rut/news.de

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