Thomas Gottschalk und seine Ehefrau Thea haben sich nach mehr als 40 Jahren getrennt. Das bestätigte Gottschalks Anwalt Christian Schertz am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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Attacke in Kenia: Wildhüter von Wilderern mit Pfeil durchbohrt

Seit sechs Jahren ist der 51-jährige William Hofmeyr bereits Wildhüter in einem Reservat in Kenia. Während einer Routinekontrolle wurde er plötzlich Opfer einer heimtückischen Attacke. Doch seine Angreifer unterschätzten, dass mit dem Ranger nicht zu spaßen ist.

Bei einer Patrouille wurde ein Wildhüter in Kenia von einem Pfeil durchbohrt (Symbolbild). Bild: Dimid/fotolia

Der 51-jährige Wildhüter William Hofmeyr war in Kenia auf der Jagd nach Wilderern, als er plötzlich von einem Pfeil durchbohrt wurde. Doch statt Hilfe zu holen, verfolgte er die Angreifer. So geht es ihm nach der Attacke.

Wildhüter William Hofmeyr wird in Kenia von Wilderern attackiert

Wie der "Mirror" berichtet, war Hofmeyer gerade auf Patrouille, als er einen schlafenden Massai unter einem Baum entdeckte. Als er sich ihm näherte, um ihn vor einem Rudel Löwen ganz in der Nähe zu warnen, wurde der Wildhüter plötzlich von einem weiteren Mann mit einem Bogen attackiert und im Gesicht getroffen. Der Pfeil durchbohrte dabei seine rechte Wange und trat aus dem Mund wieder aus. Doch statt sofort zu einem Arzt zu gehen, verfolgte er seinen Angreifer kurzerhand.

Trotz Pfeil im Kopf! Verletzter Park-Ranger jagt seine Angreifer

Hofmeyr sprang in seinen Jeep und folgte dem Schützen. "Ich litt Höllenqualen, denn das eine Ende des Pfeils steckte aus dem Autofenster heraus und schlug gegen jeden Busch, durch den ich fuhr", zitiert "Mirror" den Ranger. Er habe auch nicht per Funk um Hilfe rufen können, denn sein Mund sei voller Blut gewesen. Schließlich musste er den Pfeil sogar abbeißen. Doch nach einer Stunde Verfolgung wurde der Schmerz schließlich zu groß, sodass er aufgeben musste.

Wildhüter will trotz Angriff weiter machen

Als er schließlich doch in eine Klinik ging, waren die Ärzte zunächst schockiert. Nachdem das Personal vergeblich versuchte, den Pfeil zu entfernen, war Hofmeyr so genervt, dass er ihn schließlich selbst heraus zog. Eine Krankenschwester desinfizierte die Wunde, die jedoch nicht genäht werden musste.

Bereits vor einigen Jahren wurde er schon einmal angegriffen. Er glaubt, dass eine Art "Kopfgeld" auf ihn und seine Kollegen ausgesetzt worden sei. Doch aufgeben will Hofmeyr nicht, dafür lägen ihm die Tiere zu sehr am Herzen. Und gleichzeitig hofft er immer noch, seinen Angreifer irgendwann zu erwischen.

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jat/sba/news.de

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