22.10.2018, 09.44 Uhr

In Bestattungsunternehmen in Detroit: Grusel-Fund! Polizei findet über 60 Baby-Leichen

Erneuter grausiger Fund innerhalb von nur zwei Wochen: Über 60 Babyleichen fand die Polizei in einem Bestattungsunternehmen in Detroit. Was steckt dahinter?

Ein weiterer grausiger Babyfund in einem Bestattungsunternehmen. Bild: fotolia (Symbolbild)

Bereits am vergangenen Freitag fand die US-Polizei bei der Durchsuchung eines Bestattungsunternehmens in Detroit 63 Föten und Säuglinge. Dies berichten die "Detroit News". Die Polizei fand demnach 36 Kinderleichen in Kisten und 27 weitere tote Babys in Kühlschränken des Perry Funeral Home.

Polizei findet 63 toteFöten und Säuglinge

"Gott helfe ihren Familien", äußerte sich der bestürzte Polizeichef James Craig am Sonntag gegenüber den "Detroit News". Er und sein Team seien "fassungslos", so Craig weiter. Dem Bestattungsunternehmen wurde vorerst die Genehmigung entzogen.

Nur eine Woche zuvor waren in einem weiteren Bestattungsunternehmen in Detroit elf Babyleichen versteckt in der Wandverkleidung gefunden worden. Dem Bestattungsunternehmen war bereits im April dieses Jahres die Lizenz entzogen worden, nachdem dort einbalsamierte, bereits zersetzte Leichen gefunden worden waren. Seitdem ist das Bestattungsinstitut geschlossen.

Was steckt hinter den toten Babys?

Warum die Bestattungsunternehmer die Föten und Babys versteckt hatten, ist noch unklar. Auch, ob finanzielle Machenschaften dahinter stecken. Die Ermittler ziehen in Betracht, eine Sonderermittlungseinheit ins Leben zu rufen, um die sich häufenden Fälle zu untersuchen.

Die Ermittler überprüfen, ob es möglicherweise nicht ausgefüllte Totenscheine, nicht eingeholte Genehmigungen der Eltern der Babys oder nicht beantragte Bestattungen geben könnte. Polizeichef Craig sagte auf einer Pressekonferenz, dass er in über vierzig Jahren Polizeidienst "niemals so etwas gesehen" habe.

Bereits zuvor Babyleichen gelagert

Das Perry Funeral Home und andere Bestattungsinstitute sollen bereits von einem Angehörigen verklagt worden sein. Er wirft ihnen vor, sowohl tot- als auch lebendgeborene Babys ohne Einwilligung der Eltern in der Universitätsleichenhalle zu lagern.

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soj/rut/news.de

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