Suff-Fahrt in Wolfsburg verhindert: 2,04 Promille! Polizei zieht Suff-Fahrlehrer aus dem Verkehr

Mit 2,04 Promille Alkohol im Blut wollte ein Fahrlehrer in Wolfsburg seinem Schüler das Fahren beibringen. Der Fahranfänger erkannte jedoch die Gefahr und wählte den Notruf.

Mit 2,04 Promille wollte der Fahrlehrer eine Fahrstunde geben. Bild: dpa

Wer sich mit mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut ans Steuer setzt, begeht laut Straßenverkehrsgesetz eine Verkehrsordnungswidrigkeit. Nach aktuellem Bußgeldkatalog bedeutet das zwei Punkte, 500 Euro Bußgeld und einen Monat Fahrverbot. Doch wie gestaltet sich das Ganze, wenn der Alkoholisierte nicht am Steuer sitzt, aber dennoch gewissermaßen die Verantwortung für die am Steuer sitzende Person hat? Genauer gesagt, wenn der Fahrlehrer alkoholisiert ins Auto steigen und eine Fahrstunde geben will?

Polizei stoppt Fahrlehrer mit 2,04 Promille

So geschehen Anfang dieser Woche in Wolfsburg. Laut Polizeimeldung wurde am Montagmittag ein 60 Jahre alter Fahrlehrer mit 2,04 Promille aus dem Verkehr gezogen. Als sein Fahrschüler zu ihm ins Auto stieg, bemerkte er sofort, dass es dem 60-Jährigen nicht gut ging.

Fahrlehrer verweigerte Behandlung der Sanitäter

Weil der Fahrschüler einen internistischen Notfall vermutete, wählte er den Notruf. Doch der aus demLandkreis Gifhorn stammende Fahrlehrer verweigerte die Behandlung der Rettungssanitäter, weshalb eine Polizeistreife hinzugezogen wurde. Ein Alkoholtest auf der Wache fiel negativ aus, weshalb zusätzlich eine Blutprobe entnommen und das ganze Übel sichtbar wurde.

Der Führerschein des 60-Jährigen wurde beschlagnahmt und eine Weiterfahrt untersagt. Der Fahrschüler muss sich nun wohl erst einmal einen anderen Fahrlehrer suchen.

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fka/loc/news.de

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