Missbrauch in München: Sie konnte nicht "Nein!" sagen! Psychologe vergewaltigt Patientin

In München hat ein Psychologe eine Patientin vergewaltigt. Er machte sie mit Alkohol gefügig und verging sich an ihr. Ein Gericht verurteilte ihn zu Haft und Berufsverbot. Doch der Psychologe ging in Revision. Nun wird der Fall neu aufgerollt.

In München hat ein Psychologe eine Patientin vergewaltigt. Bild: Fotolia / canjoena

Ein Psychologe aus München soll eine Patientin vergewaltigt haben. 2017 wurde er zu dreieinhalb Jahren Haft und einem vierjährigen Berufsverbot verurteilt. Doch der 70-Jährige legte Berufung ein. Im Dezember soll der Fall neu verhandelt werden.

Missbrauchs-Prozess in München: Psychologe vergeht sich an Patientin

Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, wendete sich die Patientin an den Psychologen, weil sie anderen Menschen keine Grenzen aufzeigen konnte. Der 70-Jährige nutzte dieses Problem offenbar schamlos aus. Laut Anklageschrift soll der Mann mit seiner Patientin am 19. Juli 2016 in seinem Auto an die Isar gefahren sein. Sein späteres Opfer bekam solange Rotwein, bis es betrunken war. Dann begrapschte er sie. Als die Frau gehen wollte, ließ er vorerst von ihr ab.

Im Auto griff er seiner betrunkenen Patientin unter den Rock und vergewaltigte sie. Er soll erst aufgehört haben, als sie sich übergeben musste. Vor Gericht behauptete der 70-Jährige, dass der Sex einvernehmlich war und die beiden in keinem therapeutischen Verhältnis zueinander standen. Doch der Richter glaubte dem Psychologen nicht. Er wurde verurteilt.

Nach Verurteilung! 70-Jähriger geht in Revision

Bis heute ist er auf freiem Fuß und übt seinen Beruf trotz Verbot weiterhin aus. Im Dezember soll der Fall neu verhandelt werden. "Der Tatvorwurf wiegt schwer. Erstinstanzlich hatte das Gericht jedoch unterlassen, die Krankengeschichte der Zeugin und damit auch ihre Glaubwürdigkeit ein- gehend zu überprüfen", zitiert die "Bild" die Verteidiger des Psychologen.

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bua/jat/news.de

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