Moderne Sklaverei: Schockierend! Brite 40 Jahre in Schuppen eingesperrt

Mittwoch früh wurde ein Mann gerettet, der offenbar fast sein gesamtes Leben in einem winzigen Schuppen eingesperrt worden war. Weshalb ihm das angetan wurde, erfahren Sie HIER.

40 Jahre lang wurde in Großbritannien ein Mann als Sklave gehalten. (Symbolfoto) Bild: fotolia (Symbolbild)

Ein 58-jähriger Mann wurde aus einem kleinen dunklen Schuppen befreit. In diesem hatte er fast sein gesamtes Leben verbracht.

Brite 40 Jahre im Schuppen eingesperrt

Wie im "Mirror" zu lesen ist, wurde der Mann wohl bereits 1978, im Alter von gerade mal 18 Jahren, in den winzigen Schuppen gesperrt. Ehe er eingesperrt wurde, musste er wohl unbezahlte Arbeit verrichten.

Als er gefunden wurde, habe der Gerettete wie "ein Hase in einen Autoscheinwerfer" geschaut, so erschrocken war er, befreit zu werden. Dies verwundert auch nicht, war er doch 40 Jahre in dem winzigen dunklen Schuppen eingesperrt gewesen.

Er hatte nur eine dreckige Decke auf dem Boden

Mit nicht viel mehr als einer schmutzigen Decke auf dem Boden und einem Gartenstuhl verbrachte der Mann seine einsamen und kalten Nächte. Eine funktionierende Heizung gab es in dem Schuppen freilich keine. Auch keine Kleider zum Wechseln.

Martin Plimmer von der Gangmasters and Labour Abuse Authority (GLAA) sagte, er habe in seiner langen Laufbahn noch niemals einen Fall gehabt, in dem ein Mensch über 40 Jahre lang als Sklave gehalten wurde. Ob der traumatisierte Mann jemals versucht hat, zu entkommen, ist unklar.

Mann aus Großbritannien wurde 40 Jahre als Sklave gehalten!

Nach dem Hinweis eines Anrufers folgte Mittwoch früh eine Razzia in dem Wohngebiet nahe Carlisle, Cumbria. Hierbei war der völlig verwahrloste und verwirrte 58-Jährige gefunden worden. Ein 79-jähriger Mann wurde verhaftet wegen des Verdachts auf moderne Sklaverei. Moderne Sklaverei sei auch in Großbritannien in allerlei Formen verbreitet, klärt der Mirror auf.

Der Gerettete befindet sich nun in staatlicher Obhut und wird psychologisch betreut. Doch sein jahrzehntelanges Martyrium wird der schwer traumatisierte Mann wohl niemals ganz überwinden.

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soj/pap/news.de

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