Leichenfund in Mönchengladbach: Racheakt befürchtet! Mutmaßlicher Hooligan tot aufgefunden

Am Mittwochnachmittag wurde in Mönchengladbach die Leiche eines Mannes gefunden, das Opfer wies mehrere Stichverletzungen auf. Laut Medienberichten soll es sich dabei um einen Hooligan handeln. Kommt es jetzt zu einer Eskalation?

Nach dem Leichenfund in Mönchengladbach hat die Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen. Bild: Theo Titz/dpa

Nachdem am Mittwoch in Mönchengladbach die Leiche eines Mannes entdeckt wurde, ermittelt die Polizei fieberhaft. In der Stadt wächst währenddessen die Angst vor Ausschreitungen, denn das Opfer soll möglicherweise der Hooligan-Szene angehören.

Leichenfund in Mönchengladbach: Toter mit Stichverletzungen entdeckt

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung verlauten lässt, entdeckte ein Passant am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr eine leblose Person an der Abteistraße in Mönchengladbach. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Da das Opfer Stichverletzungen aufwies, schließt die Polizei ein Tötungsdelikt nicht aus. Die Leiche soll am Donnerstag obduziert werden.

War das Opfer ein Fußball-Hooligan?

Wie "Bild" berichtet, soll es sich bei dem Opfer möglicherweise um einen bekannten Hooligan aus Bremen handeln. Die Polizei rechnet damit, dass sich am Donnerstag trauernde Sympathisanten am Tatort versammeln werden. Das belegen mehrere Aufrufe in den sozialen Netzwerken. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zeigte sich indes besorgt:

"Es macht mir große Sorgen, wenn ich nach dieser schrecklichen Gewalttat im Netz Aufrufe lese, nach Mönchengladbach zu fahren und den Mörder zu jagen. Ich vertraue auf unserer Polizei, die alles daran setzen wird, die Tat schnellstmöglich aufzuklären, und auf unseren Rechtsstaat, der Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen wird. Besonnenheit ist jetzt auf allen Seiten das Gebot der Stunde", schrieb Reiners auf Facebook.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich Abteistraße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161 290 bei der Polizei zu melden.

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jat/sba/news.de

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