Abschiebungsdrama in Krefeld: Vater drohte Kind aus Fenster zu werfen - Festnahme!

Als die Polizei und das Ausländeramt anrücken, um die Abschiebung eines 30-Jährigen zu vollziehen, drohte er damit, sein Kind auf dem Fenster zu werfen. Mittlerweile konnte die Polizei den Mann festnehmen.

In Krefeld droht ein Mann, sein eigenes Kind aus dem Fenster zu werfen, um nicht abgeschoben zu werden (Symbolbild). Bild: wellphoto / Fotolia

Ein 30-Jähriger Mann sollte heute Morgen abgeschoben werden. Als jedoch das Ausländeramt in Begleitung der Polizei vor seiner Wohnung in der Krefelder Innenstadt auftaucht, eskaliert die Lage.

Abschiebungsdrama in Krefeld: Mann droht, Kind aus dem Fenster zu werfen

Der Albaner, wohnhaft im dritten Obergeschoss einer Flüchtlingsunterkunft an der Philadelphiastraße, tritt ans Fenster, hält eines seiner insgesamt drei Kinder heraus und droht damit, es fallen zu lassen. Seine Forderung: Die Polizei solle sofort abziehen. Die musste zudem feststellen, dass der Mann in der anderen Hand ein Messer hielt.

Vater nach SEK-Einsatz festgenommen

Ein Spezialeinsatzkommando war deswegen am Mittwochvormittag im Einsatz. Das Ausländeramt und die Polizeikräfte, die die Abschiebung vollstrecken wollten, zogen sich zunächst zurück. Zur Nationalität des Mannes machte die Polizei zunächst keine Angaben. Gegen 11 Uhr erfolgte schließlich der Zugriff, der Vater wurde festgenommen, berichtet "Focus Online".

"Nachdem der Vater seine Kinder bedroht hat, ist nun das Team Kindeswohl des Fachbereichs Jugendhilfe hinzugezogen worden, um die Kinder nach Klärung der aktuellen Gefahr in Obhut zu nehmen", heißt es in einem Statement der Stadt Krefeld.

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pap/jat/news.de/dpa

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