Adipositas-Pandemie in Großbritannien: Tödliche Fettsucht! Junge (13) isst sich zu Tode 

Ein 13-Jähriger ist offenbar das bislang jüngste Opfer von tödlicher Fettleibigkeit in Großbritannien. Der Junge brachte über 100 Kilo auf die Waage, bevor er plötzlich verstarb. Nun rätselt das Land, wie es der Sucht Herr werden kann.

In Großbritannien starb ein Junge an den Folgen seines Übergewichts (Symbolbild). Bild: Sebastian Kahnert/dpa

Fettleibigkeit kostet inzwischen immer mehr Menschen das Leben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht mittlerweile sogar von einer regelrechten Adipositas-Pandemie. Und die Opfer der Krankheit werden immer jünger.

Zu fett! Junger Brite stirbt mit nur 13 Jahren

In Großbritannien ist vor kurzem ein 13-Jähriger an seiner Fettleibigkeit ums Leben gekommen. Wie "Daily Star" berichtet, starb der Junge an einem Brutgerinnsel, das von seinem Bein in die Lunge gewandert ist. Mit einem Gewicht von über 100 Kilo und einem Body Mass Index von 42 gilt er als das bislang jüngste Adipositas-Opfer in ganz Großbritannien.

Großbritannien kämpft gegen Fettleibigkeit bei Kindern

"Ich habe noch nie von einem Kind in so einem jungen Alter gehört, dass an Fettleibigkeit gestorben ist. Es zeigt, wie schlimm die Lage mittlerweile ist", zitiert "Daily Star" einen Mediziner. "Kinder sind ziemlich widerstandsfähig und man würde nicht erwarten, dass ein übergewichtiges Kind so jung stirbt."

Dennoch scheint es in diesem Bereich noch keine erfolgreiche Strategie zu geben, wie Tam Fry vom National Obesity Forum bestätigt: "Wir haben das Übergewicht bei Kindern noch immer nicht im Griff." Laut einer OECD-Studie aus dem Jahr 2017 sind in Großbritannien rund 63 Prozent der Erwachsenen fettleibig.

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jat/bua/news.de

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