Unwetter-Warnung im September: Hurrikan Florence trifft auf Europa! DWD warnt vor Unwettern

Noch darf sich Deutschland sonnen. Doch schon am Wochenende soll eine Kaltfront für ungemütliches Wetter sorgen. Das Schlimme: Ex-Hurrikan Florence nimmt Kurs auf Europa und könnte für stürmisches Unwetter sorgen.

Müssen wir am Wochenende einen Sturm befürchten? Bild: Fotolia / Sondem_pixelmaxl

Zwar ist seit dem 1. September meteorologisch betrachtet Herbst, doch Petrus will sich noch nicht so ganz von sommerlich warmen Temperaturen verabschieden. Während in dieser Woche teilweise noch Werte von mehr als 30 Grad erreicht werden, droht am Wochenende ein gewaltiger Wetterumbruch. Ein Orkantief könnte womöglich für den ersten Herbststurm sorgen.

Wetter im September 2018: Kaltfront beendet Altweibersommer

Am Wochenende trifft eine Kaltfront auf Deutschland und vertreibt den Altweibersommer. Bereits am Freitag strömt die kalte Luft aus Island in den Nordwesten des Landes ein. Die Temperaturen sinken dann auf Werte um 16 Grad tagsüber, teilweise sogar nur elf Grad. Wie "wetter.com" schreibt, legt sich die Kaltfront wie ein Regenband über Deutschland, welches sich allmählich Richtung Südosten ausbreitet.

Ex-Hurrikan Florence sorgt für Sturmtief über Europa

Neben Regenschauern und Gewittern müssen wir uns offenbar auch auf stürmisches Wetter einstellen. Schuld ist ein Sturmtief über dem Atlantik: Der Ex-Hurrikan Florence. "Aktuell wird vom amerikanischen Wettermodell ein Sturmtief berechnet, welches sich am Sonntag von Westen nähert und dann bis zum Montag nördlich an uns vorbei zieht", zitiert "wetter.com" den Meteorologen Paul Heger. "Damit wäre das Hauptwindfeld direkt bei uns. Die stärksten Windgeschwindigkeiten würde es zum einen - wie immer - im Bergland geben, zum anderen im Nordseeumfeld." Die Böen sollen laut Berechnungen mehr als 100 Stundenkilometer erreichen. Von Orkanböen an der Nordsee ist die Rede. Auch der DWD warnt vor Sturmböen an der Küste.

Wettervorhersage aktuell: Temperaturunterschiede begünstigen Orkan

Doch noch sei die Modellage sehr unsicher. Ob wir am Wochenende wirklich mit einem Orkan rechnen müssen, ist noch völlig unklar. "Aufgrund der enormen Temperaturunterschiede, die sich aktuell aufgebaut haben - weiterhin sehr warm in Süd-/Mitteleuropa und bereits sehr kühl über der Norwegischen See und Island - können die Stürme sehr kräftig werden", meint Heger weiter. "Gleichzeitig kommen aus Richtung Nordamerika ehemalige Wirbelstürme in Form von Tiefs zu uns, die unsere Tiefs ebenfalls noch einmal verstärken können. Genau dies könnte mit dem ehemaligen Hurrikan Florence geschehen, der sich aktuell mit einem Tief über Nordamerika verbindet und dann Kurs auf Europa nimmt."

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bua/kad/news.de

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