Maddie McCann vermisst: Madeleines Vater schock jetzt mit DIESEM Geständnis

Die 3-jährige Maddie verschwindet 2007 spurlos. Ihre Eltern haben bis heute die Hoffnung nicht aufgegeben, sie lebend wiederzusehen. Doch diese Hoffnung kostet die Eltern viel Kraft.

Kate und Gerry McCann zeigen am 06.06.2007 in Berlin während einer Pressekonferenz in Berlin ein Bild ihrer verschwundenen Tochter Madeleine (Maddie). Bild: Soeren Stache / dpa

Seit 11 Jahren gilt Madeleine McCann als vermisst. Im Alter von drei Jahren war sie am 3. Mai 2007 aus einer Ferienanlage in Portugal verschwunden. Die Eltern Gerry und Kate ließen ihre drei Kinder – Maddie und die Zwillinge Sean und Amelie - in ihrem Apartment schlafen, während sie in einer 120 Meter entfernten Tapasbar speisten. Als die Mutter gegen 22 Uhr an diesem Abend zurückkam, um nach den Kindern zu sehen, lag Maddie nicht mehr in ihrem Bett. Die Ermittler gehen von einer Entführung aus. Zu Beginn der Ermittlungen standen auch die Eltern unter Verdacht, sie hätten Maddie getötet und dies im Anschluss zu vertuschen versucht. Die zunächst zuständige portugiesische Justiz stellte ihre Ermittlungen 2008 ein. Als neue Indizien auftauchten, übernahm die britische Polizei im Jahr 2011 den Fall Maddie.

Vater der verschwundenen Madeleine McCann spricht offen über Depressionen und Trauer

Nun meldet sich Maddies Vater zu Wort. In einem Interview mit BBC Radio 4 wird er am 29. September 2018 über die besondere Verbindung zwischen Vätern und Töchtern sprechen. Er wird offenbaren, dass die Suche nach Maddie für ihn flankiert war von einem Kampf gegen Depressionen und Trauer. Der Kardiologe hofft, mit dem Interview das Bewusstsein für die psychische Gesundheit im Allgemeinen zu schärfen. Zudem wolle er dem Tabu, dass Männer nicht offen über ihre Gefühle sprechen, eine Abfuhr erteilen und er hofft, dass seine Offenheit Vätern in einer ähnlichen Situation helfen könne.

Zweimal in 11 Jahren hofften Maddies Eltern, dass die Suche endlich ein Ende habe

Im Mai begingen beide Elternteile mit Freunden den 11. Jahrestag von Maddies Verschwinden. Kate McCann las im Zuge dessen ein Gedicht namens "The Contradiction" vor: "Ich verfolge deine Schritte, ich kartiere dein Gesicht. Du bist alles, was ich weiß und so unbekannt. Ich kann dich nicht halten, aber ich tue es", heißt es da eindringlich.

Ein ehemaliger BBC-Reporter, Clarence Mitchell, der zeitweise als Pressesprecher für die McCanns tätig war, berichtete in einem Gastbeitrag in der britischen Zeitung "The Telegraph" von Enttäuschungen in den vergangenen elf Jahren. Zweimal hätten sich die McCanns beinahe vor dem Ende ihrer Suche gewähnt, schrieb Mitchell. Einmal habe ein anonymer Anrufer Hinweise auf einen Bauernhof in Spanien gegeben, an dem Madeleine angeblich festgehalten werde. Eine Durchsuchung habe aber nichts ergeben. Das zweite Mal sei ein blondes, Englisch sprechendes Mädchen in Marokko gesichtet worden, bei dem es sich um Maddie handle. Doch auch dieser Hinweis erwies sich als falsch.

Jahrestage und Geburtstage sind für Maddies Eltern am schwierigsten

An Jahrestagen und Geburtstagen sei es am schwersten, die Ungewissheit über Maddies Schicksal zu ertragen, doch Kate und Gerry McCann hätten die Hoffnung, ihre Tochter lebend zu finden, nicht aufgegeben. Kate McCann kauft beispielsweise noch immer Geschenke für ihre Tochter an Weihnachten und zum Geburtstag. Der Aufenthaltsort von Maddie bleibt trotz einer inzwischen 12 Millionen Pfund schweren polizeilichen Untersuchung ein Rätsel.

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pap/loc/news.de/dpa

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