Wetter für September 2018: Hurrikan "Helene" heizt Deutschland noch einmal ein!

Der Rekord-Sommer 2018 nimmt noch einmal Fahrt auf und meldet sich kurz vor dem kalendarischen Herbstanfang in Gestalt von Hoch "Rodesang" und Hurrikan "Helene" mit sommerlichen Temperaturen zurück. Mehr Wetter-News hier!

Hurrikan "Helene" macht sich vom Atlantik auf in Richtung Europa (Symbolfoto). Bild: epa Noaa / Ho / picture alliance / dpa

Der Sommer kommt zurück: Auch wenn der kalendarische Herbstanfang am 23. September nicht mehr weit ist, soll es in der kommenden Woche noch einmal richtig warm in Deutschland werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit Temperaturen bis 29 Grad. "Der hartnäckige Rekordsommer 2018 will einfach nicht weichen", kommentierte Meteorologe Robert Hausen am Freitag in Offenbach.

Wieder Sommer in Deutschland! Hoch "Rodesang" sorgt für Top-Wetter am Wochenende

Den Anfang macht am Wochenende das Hoch "Rodesang", das von Frankreich aus nach Deutschland kommt. Am Samstag erwartet der DWD Höchstwerte zwischen 17 Grad an der Nordsee und 24 Grad im Oberrheingraben. Schon amSonntag wird dann in der Mitte und imSüden die 25-Grad-Marke überschritten. Im Norden hingegen sorgt Tief "Bianca" für zeitweise dichtere Wolkenfelder und in Nordfriesland für vereinzelte Schauer bei 18 bis 21 Grad.

Hurrikan "Helene" im Anmarsch! Tropensturm rast auf Deutschland zu

Mit dem Tropensturm "Helene" allerdings kehrt auch im Norden das "ultimative Sommerfeeling" zurück, wie Meteorologe Hausen sagte. Hurrikan "Helene" schafft zusammen mit Hoch "Rodesang" die Voraussetzungen für Sonne satt und spätsommerliche Temperaturen. Im Süden reicht es am Montag für sonnige und trockene 25 bis 29 Grad, auch in Küstennähe wird es demnach freundlicher und die Sonnenstunden nehmen zu. Im Norden werden 20 bis 25 Grad erreicht.

Hurrikan "Helene" nimmt Kurs auf Europa - wie gefährlich wird der Tropensturm?

Noch tobt der Hurrikan "Helene" über dem Atlantik, soll jedoch im Laufe der kommenden Tage seine Route in Richtung Azoren fortsetzen, bevor das europäische Festland "Helene" zu spüren bekommt. Obwohl der Tropensturm einen wohlklingenden Namen hat, könnten die Auswirkungen von "Helene" alles andere als erfreulich sein: Meteorologen zufolge sind Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Kilometern pro Stunde, gepaart mit starken Regenfällen und schweren Überflutungen bei Hurrikans wie "Helene" keine Seltenheit. Zum aktuellen Zeitpunkt können Wettervorhersagen noch nicht prognostizieren, welche Teile Europas von dem Naturspektakel betroffen sein werden.

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loc/kad/news.de/dpa

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