Wetter aktuell im August 2018: Dürre-Schock! Ende der Trockenheit NICHT in Sicht

Das Wetter in Deutschland stellt sich allmählich auf den Herbst ein. Diese Woche wird zwar noch einmal warm, das Wochenende gestaltet sich aber schon deutlich wechselhafter. Problematisch: Die Trockenheit bleibt bestehen.

Obwohl das Wetter wechselhafter wird, bleibt Deutschland die Dürre erhalten. Bild: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Nach den warmen und schwülen Tagen der letzten Woche stellt sich das Wetter diese Woche allmählich auf den Herbst ein. Die lange Hitzeperiode ist damit vorerst ausgestanden. Doch problematisch bleibt der eklatante Mangel an Niederschlägen. Diese bleiben auch diese Woche weitgehend aus.

Wetter im August 2018 aktuell: Kein Ende der Trockenheit für Deutschland in Sicht

Die Dürre in Deutschland hält auch in der nächsten Woche an. Niederschlag bleibt die Ausnahme: "Im Norden fallen allenfalls wenige Tropfen und über den Bergen im Süden kann vereinzelt am Nachmittag ein kurzes Gewitter entstehen", sagte Meteorologe Thore Hansen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach. Die Waldbrandgefahr bleibt vor allem in Süd- und Ostdeutschland deutlich erhöht. "Die Pegelstände vieler Flüsse sind sehr niedrig und sinken weiter." Und: "Landregen ist weiterhin nicht in Sicht."

"Mehr Bewegung in die Wetterküche kommt wahrscheinlich erst im Laufe der zweiten Wochenhälfte", sagte Hansen. Dann sei voraussichtlich mit kräftigeren Kaltfronten zu rechnen, die von Nordwesten bis nach Süddeutschland vordringen. Allerdings: "In den kommenden sieben bis zehn Tagen zeigen die verschiedenen Wettermodelle kein durchgreifendes Ende der Trockenheit." Am Alpenrand und an den Küsten von Nord- und Ostsee könne es zwar zu nennenswerten Niederschlägen kommen. "In weiten Teilen des Landes bleibt der mittlerweile von vielen herbeigesehnte Landregen aber nur eine Erinnerung an vergangene Zeiten."

Wochenbeginn wird laut DWD-Wettervorhersage noch einmal richtig warm

Bei Sonnenschein und Temperaturen gibt es aber auch schon zum Wochenbeginn deutliche Unterschiede: "Je weiter nach Nordwesten, desto grauer verlaufen die kommenden Tage", sagte Hansen. "Hin und wieder wird sich aber auch an der Nordseeküste die Sonne zeigen." Südlich des Mains dagegen gibt es Sonnenschein satt - bei Temperaturen um 30 Grad. Von der Ems bis zur Nordsee ist es mit maximal 21 bis 27 Grad deutlich kühler. Stark böiger Nordwestwind lässt an der Ostsee diese Temperaturen noch etwas frischer wirken.

Weitere Wetter-Aussichten für diese Woche

Der Dienstag wird vor allem im Norden vormittags stark bewölkt beginnen, sonst gibt es deutschlandweit viel Sonne mit Höchsttemperaturen von 26-32 Grad. Nachmittags und abends sind in den süddeutschen Mittelgebirgen und an den Alpen Gewitter möglich. Die Nacht zum Mittwoch wartet mit Temperaturen von 18 bis 9 Grad auf.

Der Mittwoch wird vielerorts sonnig. Dichtere Wolkenfelder gibt es nur im Nordwesten und Norden, es bleibt aber trocken. Höchstwerte 26 bis 35 Grad, an der See 23 bis 29 Grad. In der Nacht zum Donnerstag sind am Alpenrand Schauer und Gewitter möglich. An der Nordsee kann es ebenfalls zu etwas Regen kommen. Ansonsten bleibt die Nacht klar und trocken. Tiefstwerte 19 bis 12 Grad.

Am Donnerstag dominiert viel Sonnenschein. Bei Temperaturen von 26 bis 32 Grad, im Norden 21 bis 27 Grad. Nur im Nordwesten und Westen sind dichtere Wolken und etwas Regen oder örtliche Gewitter möglich. In der Nacht zum Freitag breiten sich die Niederschläge vom Nordwesten her in Richtung Süden aus. Tiefstwerte 18 bis 12 Grad.

Wetter am Wochenende wird wechselhaft und frischer

Am Freitag breitet sich das Regenband aus dem Nordwesten weiter aus. Es sind teils kräftige bis unwetterartige Gewitter möglich. Auch im Süden und Südosten sind Schauer und teils kräftige Gewitter zu erwarten. Im Süden kann es 24 bis 27 Grad warm werden, sonst 19 bis 24 Grad.

In der Nacht zum Wochenende sind im Süden und Südosten teils kräftige Schauer und Gewitter möglich. Das weitere Wochenende wird wechselhaft mit Schauern und kurzen Gewittern. Sonne mit Temperaturen bis zu 25 Grad ist im Südwesten zu erwarten. Sonst wird es mit 17 bis 24 Grad frischer. Zumindest am Alpenrand sind länger anhaltende Regenfälle in Sicht.

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pap/kns/news.de/dpa/DWD

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