17.08.2018, 10.10 Uhr

Inzest-Fall in Baden-Württemberg: Gleich 2 Mal! Bruder schwängert behinderte Schwester

Vor dem Gericht in Reutlingen wurde in dieser Woche ein besonders schwerer Fall von Inzest verhandelt. Ein Junge soll seine geistig behinderte Schwester gleich zweimal geschwängert haben. Die Eltern wussten davon und taten nichts.

In Baden-Württemberg kam es zu einem besonders schweren Fall von Inzest (Symbolbild). Bild: Gerhard Seybert/fotolia

Gleich zweimal soll eine Junge seine eigene Schwester geschwängert haben, offenbar mit dem Wissen der Eltern. In Reutlingen standen nun die Mutter und der Stiefvater des Mädchens vor Gericht. Sie hätten ihre Erziehungspflichten verletzt.

Prozess in Reutlingen: Eltern für Inzest ihrer Kinder verurteilt

Weil sie es zugelassen haben, dass ihre minderjährigen Kinder Sex miteinander haben, wurde eine 40-jährige Frau und ein 45-jähriger Mann vor dem Reutlinger Amtsgericht verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Eltern von dem einvernehmlichen Geschlechtsverkehr zwischen Bruder und Schwester wussten, jedoch nichts unternahmen. Wegen der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht wurde die Mutter zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten auf Bewährung und der Stiefvater zu einer Geldstrafe verurteilt.

Behinderte Schwester bekommt zwei Kinder von ihrem Bruder

Wie der "Reutlinger General-Anzeiger" berichtet, waren die Kinder zum Tatzeitpunkt noch minderjährig. Die geistig behinderte Schwester habe im Alter von 15 Jahren das erste Kind ihres ein Jahr jüngeren Bruders zur Welt gebracht. Im Jahr darauf wurde sie erneut schwanger. Erst bei einer Untersuchung in einer Klinik flog die Inzest-Beziehung auf.

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jat/rut/news.de

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