Hitzetod-Horror: Opa vergisst Enkelin im Auto - Kleinkind stirbt qualvoll!

Schockierende Ermittlungen zeigen, dass ein 56-jähriger Großvater seine Enkelin in einem Auto auf Mallorca vergaß und die Kleine an einem Hitzeschlag starb. War eine Krankheit des Spaniers Grund für diese tödliche Vergesslichkeit?

Abgeschlossene Autos verwandeln sich im Sommer schon nach einer Stunde in gefährliche Hitzefallen. Bild: picture alliance/Nicolas Armer/dpa

Ein Spanier sollte seine Enkeltochter zu einer Tagesstätte bringen, vergisst sie aber stattdessen in seinem Auto und verbringt seine Zeit in der Stadt. Auf dem Weg nach Hause macht er dann die grauenvolle Entdeckung.

Spanischer Großvater vergisst Enkelin - sie stirbt im Auto

Ein Polizeibericht, veröffentlicht in der Lokalzeitung "Ultima Hora", legt die tragischen Ereignisse des Tages offen. Gegen sieben Uhr holte der 56-jährige Spanier seine Enkeltochter von ihren Eltern ab, um sie in die Kindertagesstätte in Manacor auf Mallorca zu bringen. Die war allerdings geschlossen, und da das zehn Monate alte Mädchen schlief, beschloss ihr Großvater, einen Kaffee trinken zu gehen. Weil er anschließend fest überzeugt war, das Kind abgegeben zu haben, erledigte er verschiedene Besorgungen im Stadtzentrum.

Währenddessen blieb das Mädchen auf dem Rücksitz des geparkten Autos. Durch die aktuelle Hitzewelle herrschten auch auf der Insel Mallorca Temperaturen von über 30 Grad, und als das Baby entdeckt wurde, war es bereits zu spät. Acht Stunden später konnte die Mutter ihr Kind nicht in der Tagesstätte auffinden und rief ihren Großvater an, der noch immer sicher war, die Enkeltochter in der Kita abgegeben zu haben. Die Erinnerungen kamen erst nach einigen Minuten zu ihm zurück, und er machte sich sofort auf dem Weg zum Auto.

Tragische Umstände führen zum Tod des Babys

Dort versuchten ein Zahnarzt und ein weiterer junger Mann dem Mädchen zu helfen, doch sie konnten das Leben der Kleinen nicht retten. Der Großvater erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ermittlungen ergaben, dass er weder Alkohol noch Drogen zu sich genommen hatte und jetzt auf Krankheiten wie Demenz untersucht wird.

Seit einem Herzinfarkt vor 15 Jahren nimmt der Senior offenbar Medikamente, die bei kleinen Abweichungen seines Tagesablaufs zu Verwirrung und Orientierungslosigkeit führen können. Auf dem Weg zur Kindertagesstätte fuhr er offenbar falsch in einem Kreisverkehr, was den Vorfall beeinflusst haben könnte. Der medizinische Bericht wird demnach entscheiden, ob der 56-Jährige schuldfähig ist. Die Hitzewelle hat auch in Deutschland schwerwiegende Folgen - lesen Sie hier weiter.

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scs/loc/news.de

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