Horror-Unfall auf A20 bei Rostock: Frau und Mädchen sterben - War die Unfallfahrerin betrunken?

Schrecklicher Unfall auf der Ostseeautobahn A20: Eine Frau und ein Mädchen sterben, ein weiteres Kind schwebt in Lebensgefahr. Die Polizei hat einen ersten Hinweis auf die Ursache des Auffahrunfalls.

Schwerer Unfall auf der A20: Bei dem Unfall nahe Rostock sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Bild: dpa

Bei einem Auffahrunfall auf der A20 unweit von Rostock sind am Samstag eine 63-Jährige und ein junges Mädchen ums Leben gekommen. Der elfjährige Bruder des Mädchens schwebt in Lebensgefahr. Weitere acht Menschen seien verletzt worden oder stünden unter Schock, sagte eine Polizeisprecherin. Bei den Todesopfern handele es sich um eine Beifahrerin und eine 13-Jährige, vermutlich die Enkelin der Frau. Die 43 Jahre alte Mutter der Kinder saß am Steuer und erlitt leichte Verletzungen.

Auf der A20: Schwerer Unfall mit zwei Toten nahe Rostock

Der Unfall habe sich auf der Richtungsfahrbahn Rostock kurz vor der Anschlussstelle Kröpelin (Landkreis Rostock) ereignet. Eine 46 Jahre alte Fahrerin sei mit ihrem Wagen ungebremst auf das Auto der Familie aufgefahren. Das gerammte Auto wurde auf zwei weitere Fahrzeuge geschoben. Die Unfallfahrerin stand nach ersten Untersuchungen der Polizei unter Alkoholeinfluss. Sie wurde ebenfalls verletzt.

Viele Verletzte stehen unter Schock

In einem der beiden anderen Fahrzeuge saß den Angaben zufolge eine Familie mit zwei Kleinkindern. Alle vier Familienmitglieder hätten Schocks erlitten und seien in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte die Sprecherin. Mit leichten Verletzungen kamen außerdem ein Mann und eine weitere Frau in die Klinik. Neben mehreren Rettungswagen seien drei Hubschrauber im Einsatz gewesen.

Polizei lobt Verhalfen der Autofahrer

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs schaltete die Polizei einen Sachverständigen ein. Die Autobahn in Richtung Osten war zwischen Neukloster und Kröpelin bis in die Abendstunden gesperrt. Die Retter lobten nach Angaben der Polizeisprecherin das Verhalten der Autofahrer. Sie hätten sofort eine Rettungsgasse gebildet.

Nicht der erste schwere Unfall auf der A20

Auf der A20 hatte es erst am vergangenen Sonntag einen schweren Unfall bei Tribsees östlich von Rostock gegeben. Ein 36 Jahre alter Geländewagenfahrer war im Rückreiseverkehr mit großer Wucht auf einen Kleinwagen an einem Stauende aufgefahren. Zwei Frauen im Kleinwagen starben, vier Menschen - auch der Unfallverursacher - wurden schwer verletzt.

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sba/news.de/dpa

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