Sternschnuppen im August 2018: Apokalypse droht! Kracht der Perseiden-Komet auf die Erde?

Endzeit-Szenarien gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Im August flitzen die Sternschnuppen der Perseiden über den Himmel. Das Astro-Spektakel hinterlässt jedoch einen bitteren Beigeschmack. Der Sternschnuppen-Meteor könnte auf die Erde krachen und die ganze Menschheit auslöschen.

Könnte der Perseiden-Komet die Menschheit auslöschen? Bild: dpa

Bereits zum Blutmond im Juli 2018 prophezeiten christliche Fundamentalisten den Weltuntergang. Nun sind die Perseiden im Anmarsch. Und wie sollte es anders sein: Der Sternschnuppenstrom kann angeblich die komplette Menschheit auslöschen.

Perseiden im August 2018: Droht eine Apokalypse?

Der Meteorstrom der Perseiden gilt als der ergiebigste des ganzen Jahres. In der Nacht von Sonntag auf Montag (12./13.08.2018) erreicht der Strom seinen Höhepunkt. Experten rechnen mit bis zu 100 Meteoren (Sternschnuppen) pro Stunde. Ihren Namen haben die Perseiden, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Einen solchen Punkt habe jeder Sternschnuppenstrom, sagt Melchert. Denn die Erde fliege auf ihrer Bahn um die Sonne durch Wolken kleiner Trümmer, die Kometen auf ihrer jeweiligen Bahn hinterlassen. Der verursachende Komet der Perseiden heißt 109P/Swift-Tuttle. Er sei 1862 entdeckt worden und brauche für seine Umlaufbahn um die Sonne rund 133 Jahre.

Perseiden-Komet könnte Menschheit ausrotten

Und genau dieser Komet könnte der Erde zum Verhängnis werden. Das schreibt jedenfalls das britische Blatt "Metro". Sterndeuter glauben, dass 109P/Swift-Tuttle die Erde zerschmettern könnte. Der Gesteinsbrocken ist knapp zehn Kilometer breit. Damit könnte er mit einer Wucht auf die Erde knallen, die 30-mal stärker als der Asteroideneinschlag ist, der die Dinosaurier ausgelöscht hat.

"Wenn Swift-Tuttle die Erde treffen würde, würde das mehr als eine Milliarde Megatonnen Energie freisetzen: Das Energieäquivalent von 20.000.000 Wasserstoffbomben explodiert damit auf einmal", schreibt Wissenschaftsautor Ethan Siegel in einem Artikel für "Forbes". Damit ist der Komet das wohl gefährlichste Objekt, was der Menschheit bekannt ist.

Sorgen muss sich aktuell jedoch niemand machen. Bis Swift-Tuttle auf die Erde schlägt, vergehen noch mindestens Hunderte Jahre. In diesem Jahr können wir erst einmal die magischen Sternschnuppen-Nächte bewundern.

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bua/kns/news.de/dpa

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