Kindesmissbrauch von Staufen: Eigenes Kind für Sex verkauft! Lange Haftstrafe für Horror-Mutter

Im Fall des jahrelang vergewaltigten und zur Prostitution gezwungenen Jungen aus Staufen bei Freiburg sind seine Mutter und ihr Partner zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Im Fall des schwer missbrauchten und an andere Männer verkauften Jungen aus Staufen standen die Mutter des Kindes und ihr Lebensgefährte vor Gericht. Bild: Patrick Seeger / dpa

Die 48 Jahre alte Mutter muss für den jahrelangen Missbrauch, Vergewaltigung und Zwangsprostitution ihres Kindes für zwölf Jahre und sechs Monate ins Gefängnis.

Missbrauchsfall in Freiburg: Lange Haftstrafen für Horror-Mutter und ihren Partner

Für ihren 39 Jahre alten Lebensgefährten verhängten die Richter des Landgerichts Freiburg am Dienstag zwölf Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Damit kommt der wegen schweren Kindesmissbrauchs bereits vorbestrafte Mann auch nach Verbüßung seiner Haftstrafe erst einmal nicht frei. Die beiden Verurteilten sollen insgesamt 42 500 Euro Schmerzensgeld an den Jungen sowie an ein weiteres Opfer, ein kleines Mädchen, zahlen.

Junge von Mutter und Partner jahrelang missbraucht, vergewaltigt und für Sex verkauft

Der heute zehn Jahre alte Junge war von seiner eigenen Mutter und ihrem Partner, beide Deutsche, mehr als zwei Jahre vielfach missbraucht und vergewaltigt worden. Außerdem hatten sie das Kind im Darknet für Vergewaltigungen angeboten und an andere Männer verkauft. Die aktive Beteiligung derFrau an den schweren Straftaten gegen ihr eigenes Kind gilt als ungewöhnlich.

Schwerste Sexualverbrechen und Zwangsprostitution in knapp 60 Fällen angeklagt

Angeklagt waren zum Teil schwerste Sexualverbrechen an dem Kind sowie Zwangsprostitution in jeweils knapp 60 Fällen. Die beiden mussten sich auch wegen des Missbrauchs einer Dreijährigen verantworten.

Sechs im Zusammenhang mit dem Fall ermittelte pädokriminelle Männer wurden bereits vor Gericht gestellt. Sie sind inzwischen ebenfalls zu langen Haftstrafen mit zum Teil anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.

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kns/news.de/dpa

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