28.07.2018, 21.00 Uhr

Hitzewelle im Juli 2018 aktuell: Glut-Hitze am Wochenende! HIER drohen heute massive Unwetter 

Der Sommer 2018 legt noch einmal nach. Die Glüh-Hitze lässt die Thermometer klettern: wohl auf bis zu 38 Grad. Doch es könnten auch erste Unwetter mit Starkregen drohen. HIER wird es besonders kritisch.

Nach der Gluthitze drohen stellenweise knackige Unwetter. Bild: dpa

Deutschland hat erneut eine Nacht mit tropischen Temperaturen erlebt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner Internetseite mitteilte, sanken die Werte in der Nacht zum Donnerstag kaum unter 20 Grad. In Berlin zeigte das Thermometer um 3.00 Uhr morgens noch 22 Grad, in Erfurt 21 Grad und in Wiesbaden 23 Grad.

Hitzewelle 2018: Das Dauer-Schwitzen geht weiter

Tagsüber geht das Dauer-Schwitzen weiter: Die höchsten Werte liegen dann voraussichtlich bei 32 bis 38 Grad, an der See und in den Bergen darunter. Die Sonne scheint und es bleibt meist trocken im Land.

Nur im Süden und Westen kann es nach DWD-Angaben auch mal blitzen und donnern - dort bringen Hitzegewitter eine Abkühlung.

Glut-Hitze auf dem Höhepunkt - doch HIER drohen Unwetter mit Starkregen

Auch der Freitag ist meist heiter, sonnig und trocken. Im äußersten Osten und Südosten drohen auch mal kräftige Schauer und Gewitter mit Unwettergefahr. Starkregen könnte zeitweilig die Folge sein.

Wettervorhersage aktuell für das letzte Juli-Wochenende

Am Wochenende ändert sich die Wetterlage. Das Hoch über Nordeuropa wandert nach Russland ab und macht Platz für Ausläufer eines Tiefdruckkomplexes aus dem Norden. Für nächste Woche rechnet der Wetterdienst "nur noch" mit Spitzenwerten um 30 Grad.

FOTOS: Abkühlung gefällig? Mit diesen 13 Tipps trotzen Sie der Hitze
zurück Weiter Abkühlung gefällig? Mit diesen 13 Tipps trotzen Sie der Hitze (Foto) Foto: Juergen Faelchle/Shutterstock.com/spot on news Kamera

Hitzewelle 2018 sorgt für Waldbrände in Griechenland und Schweden

Riesige Waldbrände wie derzeit in Griechenland und Schweden sind in Deutschland nach Einschätzung von Behörden und Feuerwehr jedoch sehr unwahrscheinlich. Es gebe viele Maßnahmen zum Schutz und zur Beobachtung der Wälder, sagten Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, und Astrid Uhlmann, Leiterin des Referats Wald und Holz bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, der Deutschen Presse-Agentur.

Waldbrand-Gefahr in Deutschland 2018 aktuell: Hier sollten Sie vorsichtig sein

Regionen mit einer höheren Waldbrandgefahr sind Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, die Lüneburger Heide sowie Teile von Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dort gebe es viele Kiefern, und die Böden seien sandig und trocken. Den größten Waldbrand seit Ende des Zweiten Weltkriegs gab es laut Uhlmann im Sommer 1975 in der Lüneburger Heide. Dort brannten 8.000 Hektar Wald. Fünf Feuerwehrleute starben.

Erfahren Sie mehr: Waldbrandgefahr aktuell im Juli 2018 – Alarmstufe Rot! HIER besteht höchste Brandgefahr.

Deutscher Wetterdienst warnt aktuell vor extremer Hitze in Deutschland

Der DWD-Medizin-Meteorologe Andreas Matzarakis riet in einem Beitrag für die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Mittwoch), die aktuellen Hitzewarnungen ernst zu nehmen. "Wenn Ihr Arbeitgeber Gleitzeit erlaubt, fangen Sie vielleicht schon am frühen Morgen an und gehen mittags nach Hause, um weniger heiße Stunden im Büro zu verbringen."

Gut zu wissen: Tipps bei Hitze – DAS können Sie gegen das heiße Wetter tun.

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jat/kad/news.de/dpa

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