21.08.2018, 10.14 Uhr

"Würger von Aachen": Serienmörder stirbt im Knast nach Elektro-Masturbation

Als "Würger von Aachen" wurde Leo Egidius S. bekannt. Der Mann tötete fünf Frauen und vergewaltigte drei von ihnen. Nun ist der Serienmörder tot, nachdem er im Gefängnis mit Stromschlägen masturbiert haben soll.

In der JVA Bochum starb ein Serienmörder, nachdem er sich beim Masturbieren mit Stromschlägen stimulieren wollte. Bild: Marius Becker/dpa

Das Leben eines verurteilten Serienmörders nahm am Wochenende in der JVA Bochum ein überraschendes Ende. Der Mann starb durch einen Stromschlag, den er sich offenbar bei einem ungewöhnlichen Masturbationsversuch zuzog.

"Würger von Aachen": Serienmörder stirbt nach Elektro-Masturbation im Knast

Laut einer Pressemitteilung der Polizei Bochum wurde ein 62-Jähriger Häftling am Sonntagmorgen tot in seiner Einzelzelle in der Justizvollzugsanstalt Bochum aufgefunden. Wie die "WAZ" berichtet, soll sein Körper noch unter Strom gestanden haben, als er von Mitarbeitern entdeckt wurde. Die Polizei geht aktuell weder von einem Fremdverschulden noch von einer suizidalen Absicht aus. Laut der "WAZ" soll er sich mit dem Strom sexuell stimuliert haben. Eine Obduktion ergab laut Pressemitteilung, dass der Mann durch "Herzrhythmusstörungen nach Stromfluss durch den Brustkorb" gestorben sei.

Leo Egidius S. tötete und vergewaltigte mehrere Frauen

Leo Egidius S. soll zwischen 1983 und 1990 fünf Frauen im Alter zwischen 15 und 31 Jahren getötet und drei von ihnen vergewaltigt haben. Bekannt wurde sein Fall unter anderem durch die Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst". Da er seine Opfer meist erwürgte oder erdrosselte, bekam er den Spitznamen "Würger von Aachen". Im März 2007 wurde er eher zufällig beim Diebstahl von Metallschrott erwischt und gab freiwillig eine Speichelprobe ab. Dadurch konnten ihn die Ermittler mit den Morden in Verbindung bringen. Im August 2008 wurde er zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

Lesen Sie auch: Tödlicher Stromschlag – 17-Jährige stirbt nach Elektroschock aus Handy-Kopfhörer.

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jat/sba/news.de

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