Hundstage im Juli 2018 aktuell: Hundstage bringen Hitzewelle! SO heiß wird es jetzt in Deutschland

Die Hundstage sind da und Deutschland sollen die wärmsten Tage des Jahres bevorstehen. Zumindest dann, wenn der Wettermythos Recht behält. Ob auch Meteorologen eine Hitzewelle vorhersagen und woher die Hundstage überhaupt ihren Namen haben, lesen Sie hier.

Rollt jetzt die große Hitzewelle auf Deutschland zu? Bild: dpa

Die heißesten Tage des Jahres stehen bevor: Denn vom 23. Juli bis zum 23. August sind die Hundstage. Doch was ist an diesem Wettermythos überhaupt dran? Können wir uns wirklich auf Temperaturen über 30 Grad freuen?

Hundstage 2018: Daher hat die Bauernregel ihren Namen

In Europa werden die heißen Tage im Sommer als Hundstage bezeichnet. Die Tropenperiode beginnt jedes Jahr um den 23. Juli und dauert meist genau einen Monat an. Die Hitzeperiode hat natürlich nichts mit den Vierbeinern zu tun. Namensgebend war das Sternbild Großer Hund, welches in diesem Zeitraum allmählich sichtbar wird. Meist liegt genau dann ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa, welches für Temperaturen über 30 Grad sorgt.

Dass das Sternbild jedoch mit bestem Sommerwetter einhergeht, ist eher Zufall. Die Sonne steht dann nämlich in der Nähe des Sirius'. Mittlerweile hat sich die Sichtbarkeit des Sternbilds jedoch verschoben. Es ist erst ab dem 25. August zu sehen. Daher verbindet man es eher mit dem allmählichen Beginn des Herbstes. Traditionell werden die heißesten Wochen des Jahres weiterhin als Hundstage bezeichnet.

Weißer Winter wegen heißem Sommerwetter? Das sagen Bauernregeln

Eine Bauernregel zu den Hundstagen besagt: "Hundstage heiß, Winter lange weiß!" Würde es regnen, fällt die Ernte schlecht aus. "Wie das Wetter, wenn der Hundsstern aufgeht, so wird's bleiben, bis er untergeht." Doch laut Meteorologen könnte uns ein langer weißer Winter bevorstehen.

Aktuelle Wetterprognose für die Hundstage 2018

Pünktlich zu den Hundstagen steht laut "wetter.net" die nächste Hitzewelle in den Startlöchern. Aktuelle Berechnungen deuten jedenfalls daraufhin. In der Woche ab dem 23. Juli 2018 soll vielerorts die 30-Grad-Marke überschritten werden. Am Rhein soll das Quecksilber sogar auf 35 Grad klettern. An der Ostsee und im Erzgebirge seien 25 Grad möglich. Ob sich dieses Hochsommer-Wetter im August fortsetzt, ist jedoch noch unklar.

Meteorologen vermuten allerdings, dass auch der August überdurchschnittlich warm werden könnte. Der Hundertjährige Kalender hat dann wohl eher Unrecht. Rein statistisch betrachtet, sorgen häufig unbeständige Südwestwetterlagen zwischen dem 28. Juli und dem 7. August für wenig sommerliches Wetter. Wir können also nur auf Petrus vertrauen.

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bua/kns/news.de

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