Hacker-Angriffe : Haustiere in Gefahr! SO nehmen Cyberkriminelle Hund und Katze ins Visier

Immer mehr Tierbesitzer nutzen auch smarte Geräte für ihre Haustiere. Doch über digitale Spielzeuge und Co können Hacker auch die Tiere angreifen - und sogar töten! Antiviren-Experte Kaspersky gibt Tipps, worauf man achten sollte.

Hacker können über Smart Gadgets auch Haustiere im Visier haben. Bild: fotolia: Jakub Krechowicz

Hacker können nicht nur die neuen digitalen Assistenten Alexa, Siri und Co manipulieren, sondern über technische Geräte auch Haustiere attackieren. Die Hacker-Angriffe über solche Smart Gadgets wie zum Beispiel elektronische Futterspender nehmen weiter zu. Das berichtet "oe24.at".

Hacker-Alarm: Ein Fünftel aller Haushalte mit Tier nutzt smarte Geräte

Eine aktuelle Studie von Kaspersky Lab zeigt das Ausmaß der Gefahr. Weltweit nutzt bereits jeder fünfte Haushalt mit Tieren smarte Geräte, die mit dem Web verbunden sind, zur Überwachung und Sicherheit der Haustiere. Das können vernetzte Temperaturkontrollen fürs Aquarium oder Futterspender für Hund und Katze sein.

Studie: Zahl der Hacker-Angriffe auf Tiere mit Smart Gadgets steigt

Laut Studie haben Hacker bereits 14 Prozent solcher Haushalte über vernetzte Haustier-Gadgets angegriffen. Dabei war dadurch ein Drittel der Tiere sogar in Lebensgefahr, so die Antworten der Tierhalter in der Studie. Stress für Halter und Tier bedeutet ein Hacker-Angriff sowieso immer.

Hacker können Webkameras oder Spiele der Tiere manipulieren

Kaspersky warnt: Die Geräte und die zugehörigen Apps enthalten oft Schwachstellen, über die Informationen von außen manipuliert oder sogar persönliche Daten von Tierhaltern abgefangen werden können. Dazu gehören zum Beispiel auch Webkameras oder speziell für Haustiere entwickelte Spiele auf Smartphones und Tablets. 

So können Tierhalter Haustiere vor Hacker-Angriffen schützen

Doch die Tierhalter können selbst Einiges tun, um Geräte und Tiere zu schützen. Die Kaspersky-Experten empfehlen unter anderem, schon beim Kauf eines vernetzten Gerätes auf regelmäßige Software-Updates zu achten. Auch das vorgegebene Passwort sollte durch ein eigenes, starkes Passwort  ersetzt werden. 

Tierhalter sollen eigenes WLAN überprüfen

Außerdem sollten die Tierhalter den Zugriff auf das Gerät nur innerhalb des häuslichen Netzwerks zulassen und alle Netzwerk-Dienste abstellen, die nicht unbedingt benötigt werden. Auch das häusliche WLAN sollte immer wieder auf Sicherheitslücken gecheckt werden.

Lesen Sie auch: Cyber-Gefahr! Hacker haben deutsche Stromnetze im Visier.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

gma/loc/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser