23.06.2018, 14.58 Uhr

Hobby-Jägerin im Shitstorm: Brutale Großwildjagd! US-Amerikanerin tötet Giraffe

Die US-Amerikanerin Tess Thompson Talley hat ein abscheuliches Hobby. Sie liebt es auf Großwildjagd zu gehen und seltene Tiere zu erlegen. Mit einer ihrer letzten Trophäen, einer seltenen schwarze Giraffe, posiert sie auf Facebook und erntet dafür einen Shitstorm.

Immer wieder reisen reiche Menschen nach Afrika, um auf Jagd zu gehen. Bild: dpa

Jagdtourismus ist ein großes Problem in Südafrika. Der Twitter-Kanal "AfricanDigest" hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die abscheulichen Hobby-Jäger öffentlich an den Pranger zu stellen. Doch nicht nur die Jäger, auch die Regierung von Südafrika wird für die brutalen Tiermorde verantwortlich gemacht, denn sie ist es, die die Jäger ins Land lässt und damit die Jagd ermöglicht.

Hobby-Jägerin posiert mit toter Giraffe auf Facebook

Auch die US-Amerikanerin Tess Thompson Talley ist eine der Hobby-Jägerin, die die Jagd liebt und sich anschließend stolz auf Facebook mit den erlegten Tieren zeigt. Antilopen, Zebras, Kängurus - die Liste ihrer Trophäen ist lang. 2017 erlegte die Amerikanerin eine laut "AfricanDigest" sehr seltene schwarze Giraffe. Von ihren Facebook-Fans erhielt sie dafür im vergangenen Jahr Herzchen und Likes.

Trägt Südafrika Schuld am Tod der Tiere?

Auf Twitter folgt nun, fast ein Jahr später, der Shitstorm. "AfricanDigest" findet harte Worte für das abscheuliche Hobby der jungen Frau: "Weiße amerikanische Wilde, die zum Teil Neandertalerin ist, kommt dank der Dummheit Südafrikas nach Afrika, um eine sehr seltene schwarze Giraffe zu töten."

Jagd-Tourismus großes Problem in afrikanischen Ländern

Die Meinungen der Twitter-User gehen auseinander. Viele verurteilen die Hobby-Jägerin für ihre Taten, andere geben lediglich der Regierung Südafrikas die Schuld, die diese Art des Tourismus überhaupt zulässt. "Das arme Tier stellte für sie nicht einmal eine Gefahr dar", schreibt eine der Nutzerinnen.

Nicht nur in Südafrika ist Jagdtourismus erlaubt. Reiche Menschen reisen auch nach Sambia, Namibia und Simbabwe, um Trophäen zu jagen.

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fka/loc/news.de

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