Sommeranfang 2018: Bräuche und Rituale: DAS verbirgt sich hinter der Sommersonnenwende

Mit der Sommersonnenwende am 21.06.2018 beginnt auch in Europa offiziell der astronomische Sommeranfang. Was es damit auf sich hat und welche Bräuche damit einher gehen, erfahren Sie hier.

Zum Sommeranfang werden in zahlreichen Ländern Sonnenwendfeuer entfacht. Bild: Stephan Jansen/dpa

Die Temperaturen der vergangenen Wochen haben es bereits angedeutet: Der Sommer steht vor der Tür! Doch warum zählt ausgerechnet der 21. Juni 2018 als astronomischer Sommeranfang? Wir verraten Ihnen mehr über Sommersonnenwende und Brauchtum.

Sommeranfang 2018: Sommersonnenwende läutet am 21. Juni den Sommer ein

Für Astronomen beginnt der Sommer offiziell mit der Sommersonnenwende, die auf der Nordhalbkugel auf den 20., 21. oder 22. Juni fallen kann. In diesem Jahr fällt sie auf Donnerstag, den 21.06.2018. Grund dafür ist die Sonne, die an diesem Tag senkrecht über dem Wendekreis der eigenen Erdhälfte steht. Doch noch etwas anderes macht den astronomischen Sommeranfang so besonders.

Sommersonnenwende beschert den längsten Tag des Jahres

Die Sommersonnenwende sorgt nämlich auch dafür, dass der 21.06.2018 der längste Tag mit der kürzesten Nacht des Jahres ist – zumindest auf der Nordhalbkugel. Genau um 12.07 Uhr (MEZ) erreicht die Sonne dabei ihren Zenit über dem Wendekreis. Danach werden die Tage wieder kürzer, bis sich das Spiel am Freitag, 21. Dezember 2018, mit der Wintersonnenwende wieder umkehrt.

Rituale und Bräuche: So werden Sommeranfang und Sommersonnenwende gefeiert

Die Sommersonnenwende wird in zahlreichen Kulturen gefeiert. Das sogenannte Mittsommerfest ist vor allem im Baltikum und den skandinavischen Ländern populär, in Schweden zählt es zum Beispiel zu den wichtigsten Festen nach Weihnachten. Zu diesem Zweck werden überall zahlreiche Feuer entfacht, ein Brauch, der auch in christlichen Ländern für die Feierlichkeiten zum Johannistag übernommen wurde.

Der Johannistag steht dabei in enger Verbindung mit der Sommersonnenwende und wird meist am 24. Juni, zur Geburt von Johannes dem Täufer, begangen. In China wird zur gleichen Zeit das sogenannte Hundefleisch-Festival in Yulin begangen, bei dem Hunde und teilweise auch Katzen geschlachtet und verspeist werden. Tierschützer kritisieren die Veranstaltung bereits seit Jahren.

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jat/kns/news.de

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