Unwetterwarnung aktuell für Juni 2018: Achtung, Unwetter-Alarm! HIER droht Wetter-Chaos in Deutschland

Regen, Regen, Regen - seit Tagen ziehen heftige Unwetter über das Land und fluten Keller und Straßen. Erneut hat es den Süden Deutschlands getroffen. Das Schlimme: Der deutsche Wetterdienst gibt noch immer keine Entwarnung.

Erneut bedrohen schwere Gewitter Süddeutschland. Bild: dpa

Seit Tagen ziehen Unwetter mit schwerem Starkregen über Deutschland hinweg. Immer wieder gibt es Überschwemmungen, besonders Süddeutschland und das Rheinland sind betroffen. Die aktuelle Wettervorhersage trübt erneut die Hoffnung auf sommerliches und vor allem trockenes Wetter.

Unwetterwarnung für Dienstag, 12.06.2018: Starkregen und Hagel in Bayern und Baden-Württemberg erwartet

Für Dienstag rechnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nämlich erneut mit vereinzelten Gewittern und Starkregen. Vorab gibt der DWD auf seiner Webseite eine Warnung für Süddeutschland heraus. Demnach soll es auch am Dienstag in Bayern und Baden-Württemberg zu Unwettern mit schwerem Gewitter kommen. Von Mittag bis in die Nacht zum Mittwoch kann örtlich heftiger Starkregen mit Wassermengen von mehr als 25 Liter pro Quadratmeter niedergehen, vereinzelt sogar 50 Liter. Auch Hagel bis zu zwei Zentimeter Durchmesser ist möglich.

Menschen in diesen Regionen werden aufgefordert, weitere Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit zu verfolgen, heißt es vom DWD. Am Mittwoch soll die Unwettergefahr dann endlich deutlich abnehmen.

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Erneut Überschwemmungen - Heftiges Unwetter wütet über Deutschland

Bereits am Montagabend waren schwere Unwetter über Süd- und Mitteldeutschland gezogen. Sintflutartiger Regen ließ in Südhessen zahlreiche Keller volllaufen. Besonders betroffen war Bürstadt an der Bergstraße. Einige Kellerwohnungen standen hier 60 bis 80 Zentimeter hoch unter Wasser. Blitzeinschläge, dicke Hagelkörner, überschwemmte Straßen: Schwere Unwetter haben die Rettungskräfte in Süddeutschland in der Nacht zum Dienstag stark gefordert. Aus der Oberpfalz meldete die Polizei faustgroße Hagelkörner, viele Dächer und Fahrzeuge wurden beschädigt. In Franken wurden Straßen und Keller überschwemmt. In Regensburg setzte ein Blitz einen Dachstuhl in Brand.

In Baden-Württemberg war besonders die Region südlich und westlich von Stuttgart betroffen. Der Hauptbahnhof der Stadt Reutlingen musste zwischenzeitlich wegen Überflutung gesperrt werden. Ein Baukran wurde unterspült, vom Wasser betroffene Baustromverteiler verursachten einen Stromausfall. Einen älteren Mann in Kirchheim unter Teck musste die Polizei aus seinem mit Wasser vollgelaufenen Auto befreien: Ein Polizist schlug die Scheibe des Wagens ein und wurde dabei leicht verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt.

Erdrutsch lässt Zug entgleisen

Unwetterfolgen auch in Frankreich: Nach einem Erdrutsch entgleiste am Dienstagmorgen ein Vorortzug südwestlich von Paris. Sieben Menschen wurden leicht verletzt, wie der Radionachrichtensender Franceinfo unter Berufung auf Verkehrsministerin Elisabeth Borne berichtete. Der Erdrutsch wurde durch starke Regenfälle ausgelöst.

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bua/kns/news.de/dpa

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