Tragödie in Berlin Alexanderplatz: Betrunkene zünden Mann an - Polizei kassiert Shitstorm

Auf dem Berliner Alexanderplatz kam es am Donnerstagabend offenbar zu einem Zwischenfall zwischen drei Trinkern, beim dem ein Mann verletzt wurde. Die Täter hatten ihr Opfer in Brand gesetzt. Nun steht die Polizei in der Kritik.

Auf dem Berliner Alexanderplatz haben zwei Betrunkene einen Mann angezündet. Bild: Soeren Stache/dpa

Schrecklicher Vorfall auf dem Berliner Alexanderplatz! Am Donnerstagabend zündeten zwei Betrunkene einen Mann in der Nähe des Berliner Fernsehturms an. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Berlin Alexanderplatz: Betrunkene zünden Mann an

Wie "Bild" online berichtet, haben zwei Betrunkene im Alter von 22 und 38 Jahren gegen 21 Uhr die Kleidung eines Mannes in Brand gesteckt. Obwohl die beiden die Flammen sofort wieder löschten, zog sich das Opfer (45) schwere Verletzungen an den Beinen und am Rücken zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Laut Polizeiangaben sollen alle drei aus dem Trinkermilieu stammen.

Ob sich die Männer gekannt haben und wie es zu dem Vorfall kam, ist momentan noch unklar. Bei den Tätern wurden Alkoholwerte von 2,4 und 3,7 Promille gemessen.

Berliner Polizei erntet Shitstorm auf Twitter

Doch auch in den sozialen Netzwerken zog der Vorfall seine Kreise. Die Berliner Polizei berichtete auf Twitter über den Einsatz und bekam dafür entsetzte Reaktionen. Den Post, der mit "Dahinten brennt ein Mann" und den Hashtags #SaveTheDate sowie #Morgengezwitscher versehen war, hielten viele Nutzer für geschmacklos. "Sind brennende Menschen mittlerweile Stoff für fluffige Morgentweets zur Selfpromotion der eigenen fragwürdigen Social-Aktivitäten?", fragte ein Twitter-User.

Die Polizei ruderte in einem weiteren Tweet sofort zurück: "Der Tweet hat weder eine fluffige noch lustige Intention. Der Satz wurde so als #Notruf entgegen genommen." Zudem ist der Post mit dem Hashtag #lessonlearned ("Lektion gelernt") versehen. Es bleibt zu hoffen, dass das Social-Media-Team der Polizei Berlin in Zukunft vorsichtiger ist.

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jat/loc/news.de

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