Ungeheuer von Loch Ness: "Nessie" bald entdeckt? SO suchen Forscher jetzt nach dem Seemonster

"Nessie" taucht immer wieder mal auf - ob das legendäre Ungeheuer existiert wurde aber bis heute nicht bewiesen. Jetzt wollen Wissenschaftler mit modernsten Methoden das Geheimnis aufklären.

So könnte das Monster von Loch Ness aussehen. Bild: fotolia: Michael Rosskothen

Gibt es "Nessie" wirklich? Eine Gruppe von Wissenschaftlern will jetzt mit modernsten Methoden herausfinden, was an der Legende um das immer wieder gesichtete Ungeheuer von Loch Ness dran ist. Und das Ganze klingt durchaus seriös. Das berichtet "grenzwissenschaft-aktuell.de".

Wissenschaftler suchen mittels eDNA-Analyse nach Monster von Loch Ness

Ein internationales Team aus Biologen und Kryptozoologen will im kommenden Sommer das Projekt mit dem klangvollen Namen "Super Natural History – Loch Ness Edition" angehen. Dafür entnehmen die Experten Wasserproben aus verschiedenen schottischen Seen und vergleichen diese anhand einerEnvironmental-DNA-Analyse.

Forscherteam über Projekt "Nessie": "Das Leben selbst ist schmutzig"

Dabei kann man noch kleinste DNA-Spuren aus Umweltproben wie beispielsweise Wasser oder Böden finden. "Die Methode des eDNA ist deshalb so effektiv, weil das Leben selbst schmutzig ist", meint der Leiter Prof. Neil Gemmell. "Egal welche Kreatur sich durch eine Umwelt bewegt und darin lebt – sie hinterlässt auf jeden Fall kleinste Fragmente ihrer DNA in Form von Haut, Schuppen, Federn, Haaren, Kot und Urin."

So funktioniert die Suche nach dem Ungeheuer Nessie

Das Team will dann eine Liste aller nachweisbaren Lebewesen im sagenumwobenen Loch Ness erstellen und diese mit den anderen Ergebnissen vergleichen. Bei Unterschieden müsste das Expertenteam  herausfinden, welche DNA dahintersteckt - welches Tier Nessie also sein könnte. "Sollte im Loch Ness DNA gefunden werden, so werden wir vielleicht zwar nicht in der Lage sein, die genaue Art zu ermitteln, aber wir werden zumindest zuordnen können, zu welchem Ast am Stammbaum des Lebens diese DNA am ehesten passt. Sollte es sich tatsächlich um einen prähistorischen Saurier handeln, so hätten wir schon eine Vorstellung davon, wie eine solche DNA aussehen sollte." Bisherige Theorien plädierten dafür, dass das Sagenmonster "Nessie" ein Plesiosaurier sein könnte.

Auch ohne Nessie: Erkenntnisse über neue Arten

Auch wenn es mit der Aufdeckung von "Nessie" nichts wird, verspricht sich das internationale Forscherteam dennoch einen großen Erkenntnisgewinn, zum Beispiel über Bakterien oder neu eingewanderte fremde Arten wie den Pazifischen Buckellachs. Schon 2019 sollen die ersten Ergebnisse vorliegen. Dann ist "Nessie" kein Geheimnis mehr - oder bleibt für immer ein Mysterium.

Lesen sie auch: Gibt es Nessie wirklich? Forscher entdecken echtes Seemonster in Schottland.

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gma/jat/news.de

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