Erdbeben im Vogtland 2018: Erdbeben-Alarm! Beben der Stärke 4,2 erschüttert Deutschland

Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet bebte in der vergangenen Nacht die Erde. Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte das Vogtland in Sachsen. Immer wieder wird die Region Opfer sogenannter Schwarmbeben.

Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte am Montagabend das Vogtland (Symbolbild). Bild: Jan-Peter Kasper/dpa

Ein Erdbeben der Stärke 4,2 hat am Montagabend (21.05.2018) das Vogtland erschüttert. Das geht aus den Daten des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam hervor. Das Epizentrum befand sich demnach im Nordwesten Tschechiens bei Luby (Schönbach), knapp 20 Kilometer nördlich von Cheb (Eger).

Erdbeben im Vogtland 2018: So entstand das Schwarmbeben heute Nacht

Es war der bisher stärkste Ausschlag eines seit 10. Mai in der Grenzregion zwischen Sachsen, Tschechien und Bayern stattfindenden Schwarmbebens. Dabei treten in dichter zeitlicher Reihenfolge kleine Erdstöße im gleichen Herdgebiet auf. Die tschechische Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens um 21.04 Uhr zunächst nur mit 4,1 auf der Richterskala an.

Erdbebenschwärme mit hoher Stärke suchen regelmäßig Vogtland in Deutschland heim

Über Schäden oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. "Ich habe Fernsehen geschaut und plötzlich gespürt, wie sich auf einmal das Sofa bewegt, außerdem war draußen ein Knall zu hören", sagte ein Augenzeuge aus der Region um Karlsbad dem tschechischen Rundfunk. Andere berichteten, dass die Gläser im Schrank geklirrt hätten und Haustiere unruhig geworden seien. Die stärksten Erdbeben gab es in der Region Mitte der 1980-er Jahre. Damals erreichten sie eine Stärke von 4,6 auf der Richterskala, Schornsteine fielen ein.

Lesen Sie auch: Erdbeben in Deutschland – Erdbeben erschüttert Baden-Württemberg.

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jat/kns/news.de/dpa

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