Wissenschaftliche Sensation: Irre! Bambi mit zwei Köpfen entdeckt

Für die einen ein Graus, für die Wissenschaft ein Fest: In den USA wurde ein Hirschkitz mit zwei Köpfen gefunden - einen solchen Fund gab es noch nie.

Weißwedelhirsch Bild: fotolia: dstroik

Was für ein Fund! Ein Pilzsammler entdeckte schon 2016 bei Freeburg, Minnesota ein totes Hirschkitz mit zwei Köpfen. Jetzt kommt heraus: Die Entdeckung ist eine wissenschaftliche Sensation, denn solche Tiere sind extrem selten. Das berichtet "oe24.at".

Zweiköpfiges Hirschkitz ist eine wissenschaftliche Sensation

Derartige Tiere sterben normalerweise bereits im Mutterleib vor der Geburt, erklärt der Wissenschaftler Gino D'Angelo der Universität von Georgia, der das Tier untersucht und seine Studie im Journal "American Midland Naturalist" veröffentlicht hat. Ein solcher Fall sei noch nie vorgekommen. Mit dem siamesischen Kitz wurde unter anderem eine Computertomographie und eine Magnetresonanztomographie durchgeführt.

Jungtier wäre nicht lebensfähig gewesen

Das Jungtier des Weißwedelhirsches hat je zwei Köpfe und Hälse und zwei Herzen in einem Herzbeutel, aber nur eine Leber, eine Milz und einen Magen-Darm-Trakt. Das Hirschkitz wurde wahrscheinlich tot geboren und wäre nicht lebensfähig gewesen. Das Kitz wurde dennoch gut erhalten gefunden - wahrscheinlich hat die Hirschkuh noch versucht, sich nach der Totgeburt zu kümmern.

Das siamesische Hirsch-Baby wird nun quasi aufgeteilt: Das Skelett kommt in ein tiermedizinisches Museum der Uni Minnesota, der Körper in das Minnesota Department of Natural Resource.

Übrigens: Bambi ist in dem gleichnamigen Kinofilm auch ein Weißwedelhirsch - in der Romanvorlage war es aber noch ein Reh. Da es in den USA keine Rehe gibt, wurde der tierische Darsteller dem dortigen Markt angepasst.

Lesen sie auch: Drogenschmuggel in den USA Widerlich! Tierarzt versteckt Heroin in Welpen-Bäuchen.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

gma/sba/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser