Unwetterwarnung für Mai 2018 aktuell: HIER warnt der DWD vor schweren Unwettern

Die neue Woche könnte vielerorts verdammt krachend starten, wie der Deutsche Wetterdienst informiert. Es drohen uns Hagel, Sturmböen und Starkregen. Die nächste Unwetter-Front rollt an.

Auch in der neuen Woche drohen Regen, Gewitter und Unwetter. Bild: dpa

Zu Beginn der neuen Woche zeigt sich das Wetter so, wie es sich vielerorts am Muttertag präsentierte: mit Regen, Gewittern und der Gefahr von Unwettern.

Wettervorhersage aktuell: Hagel, Sturmböen und Starkregen drohen

Vor allem in Süddeutschland muss am Montag nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach örtlich erneut mit Hagel, Sturmböen und Starkregen gerechnet werden. In kurzer Zeit können 20 bis 40 Liter Wasser auf den Quadratmeter fallen. "Wenn mehrere Gewitter über einem Ort zusammenkommen, können es auch 60 Liter sein", sagte Meteorologe Sebastian Schappert. Auslöser der Turbulenzen ist sehr feuchte Luft, die sich langsam in südöstliche Richtung bewegt. Das Thermometer zeigt nur noch Werte bis zu 21 Grad.

Wetter im Mai aktuell im Norden Deutschlands besser

Norddeutschland kommt der Vorhersage zufolge besser weg. Dort bleibt es sonnig, trocken und mit bis zu 28 Grad weiterhin sommerlich warm. Für Dienstag erwartet der DWD am Alpenrand wieder Schauer und Gewitter, die sich auch im Osten bilden können. Weil die Luft weniger feucht ist als an den Tagen zuvor, wird sich die Unwettergefahr im Süden verringern. Im Westen und Nordwesten überwiegen Sonnenschein und Temperaturen um die 26 Grad.

Ab Mittwoch deutlich kühler mit Schauern und Gewittern

Von Mittwoch an soll es überall deutlich kühler werden: mit 15 bis 11 Grad würden Mai-typische Werte erreicht, die von Schauern und Gewittern begleitet werden. Diese nehmen zum Donnerstag hin ab, dafür sinken die Temperaturen unter die 20-Grad-Marke.

Geflutete Keller, Festivalabbruch: So unfreundlich präsentierte sich der Muttertag

Heftige Frühlingsgewitter haben am Sonntag über Niedersachsen getobt. In Osnabrück liefen Keller voll Wasser, Straßen wurden überflutet. Innerhalb von zwei Stunden habe die Feuerwehr mit 70 Einsätzen zu tun gehabt, sagte ein Sprecher. Nach Blitzeinschlägen gerieten zwei Feldflächen in Brand.

Ein Auftritt von Otto Waalkes wird Opfer der Unwetter

Das Seaside Festival in Aurich wurde wegen des Unwetters vorzeitig beendet. Das Konzert von Otto Waalkes, das der Abschluss des dreitägigen Festivals hätte sein sollen, fiel aus. Das Gelände sei geräumt worden, die 5000 Besucher hätten es binnen einer Stunde verlassen, teilte eine Polizeisprecherin am Abend mit. Das Areal habe unter Wasser gestanden.

Otto Waalkes, der sich schon auf dem Gelände befand, twitterte: "Live is live und Open Air is Open Air... Aurich ist heut leider doch zu nah am Wasser gebaut... Konzert wird verschoben, ich sag Bescheeeeeid!"

Ein Hausbrand und gesperrte Bahnstrecken - Das Wetter hält Deutschland auf Trab

In Wirdum in Ostfriesland ließ vermutlich ein Blitzeinschlag ein Wohnhaus in Flammen aufgehen. Die darin wohnende vierköpfige Familie und ihr Hund brachten sich in Sicherheit. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, rund 90 Feuerwehrleute kämpften drei Stunden gegen den Brand.

Das Unwetter sorgte auch für eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Oldenburg. "Umgestürzte Bäume lagen am Sonntagabend im Gleis und wurden von der Feuerwehr weggeräumt", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Die Sperrung zwischen Bersenbrück und Quakenbrück dauerte ungefähr von 17.25 bis 19.00 Uhr.

VIDEO: Diese 5 Fehler könnten bei Gewitter lebensgefährlich sein
Video: sixx

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rut/news.de/dpa

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