Attacke auf Polizei in Ruppichteroth: Blutrünstig! Entflohener Häftling beißt zwei Beamte

In Nordrhein-Westfalen kehrte ein Häftling auf Freigang nicht in seine JVA zurück. Als er durch Zufall von Polizisten aufgegriffen wurde, wehrte er sich und biss die Beamten blutig.

Als zwei Polizeibeamte einen entflohenen Häftling stellen wollen, beißt der beherzt zu. (Symbolbild) Bild: dpa / Rolf Vennenbernd

In Ruppichteroth, einer kleinen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, fiel einer Einwohnerin eine Person auf, die sich verdächtig verhielt. Die gerufenen Polizeibeamten überprüften die Personalien des Mannes und stellten fest, dass der gebürtige Düsseldorfer ein ausgebüxter Häftling ist. Als die Beamten den Mann abführen wollten, wehrte dieser sich vehement - und biss beherzt zu.

Bei Freigang ausgebüxt

Wie der "Express" berichtet, hatte sich der 24-Jährige nach einem Freigang nicht wieder in seiner Justizvollzugsanstalt (JVA) zurückgemeldet und galt daher als Flüchtiger. Gegen den Mann lag ein Festnahmeeintrag vor.

Der Geflohene beißt den Beamten die Hände blutig

Als die Beamten den Flüchtigen in Gewahrsam nehmen wollten, suchte dieser sein Heil in der Flucht. Doch die Polizisten holten ihn nach einer kurzen Verfolgungsjagd ein. Der junge Mann wehrte sich mit Schlägen und Tritten gegen die Festnahme und biss irgendwann zu – in die Hände beider Beamter.

Flüchtiger kommt zurück in den Knast, Polizisten landen im Krankenhaus

Nachdem er überwältigt werden konnte, wurde der 24-Jährige in die nächste JVA überstellt. Zu dessen Delikten im Bereich der Eigentums- und Gewaltkriminalität könnte sich nun eine weitere Anklage gesellen. Der Vorwurf: Widerstand gegen die Staatsgewalt. Die Beamten mussten aufgrund der blutenden Bisswunden zur Wundversorgung ins Krankenhaus und wurden dienstunfähig geschrieben.

Auch für diese Polizisten wurde es blutig, als Eingeweide im Main gefunden wurden.

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pap/loc/news.de

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