Polizei-Großeinsatz mit 800 Beamten: Groß-Razzia! Hatten die Schleuser Kontakt zur Reichsbürgerszene?

Großeinsatz der Bundespolizei: 800 Beamte durchsuchen Wohnungen und Büroräume. Mehrere Tatverdächtigte sollen ausländische Staatsbürger nach Deutschland geschleust und illegal beschäftigt haben. Außerdem soll es Kontakte zur Reichsbürgerszene geben.

Bei einer Schleuser-Razzia in Hamburg, Bremen und der Altmark waren 800 Beamte im Einsatz (Symbolbild). Bild: Sina Schuldt / picture alliance / dpa

Mit einer großangelegten Razzia ist die Bundespolizei in Hamburg, Bremen und der Altmark gegen einen mutmaßlichen Schleuserring vorgegangen. Rund 800 Beamte sollten seit Montagabend 21 Durchsuchungsbefehle vollstrecken, sagte einSprecher der Bundespolizei inPirna.

Polizei prüft bei Groß-Razzia Reichsbürgerkontakte und Schleuseraktivitäten

Mehrere Tatverdächtige sollen überwiegend moldauische Staatsbürger nach Deutschland geschleust und illegal beschäftigt haben. Einige von ihnen sollen außerdem Kontakte in die Reichsbürgerszene in der Altmark haben. Zuerst hatten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet.

3 Festnahmen bei Razzia in Hamburg

Ob und wie die Kontakte zur Reichsbürgerszene mit den Durchsuchungen in Verbindung stehen, sagte der Polizeisprecher zunächst nicht. Im Hamburg waren am Montag bereits drei Männer im Alter zwischen 30 und 43 Jahren vorläufig festgenommen worden. Dabei handele es sich um zwei Deutsche und einen Russen. Am Dienstag soll entschieden werden, ob gegen die Männer Haftbefehl erlassen wird.

Großangelegte Hausdurchsuchungen in Hamburg, Bremen und der Altmark

Insgesamt durchsuchten die Beamten mit Hilfe von Spezialkräften 16 Gebäude im Raum Hamburg, zwei in Bremen und drei in der Altmark. In Sachsen-Anhalt seien die Durchsuchungen noch am Montag abgeschlossen worden, sagte der Sprecher. Dagegen sollten in Hamburg und Bremen am Dienstag noch Räume durchsucht werden. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg habe bereits seit vergangenem Oktober in dem Fall ermittelt.

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loc/news.de/dpa

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