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Schwul durch Arzneimittel?: Homo-Medikament! Darum soll dieser Brite jetzt auf Männer stehen

Ein Brite macht ein Medikament für seine neu entstandene Sexualität verantwortlich: Nach Einnahme von Pregabalin sei er schwul geworden. Aber fühlt er sich damit schlecht?

Homosexuelles Pärchen. Bild: dpa

Homo-Party statt Homöopathie? Der Engländer Scott Purdy behauptet, er sei nach der Einnahme des Schmerzmittels Pregabalin schwul geworden und date jetzt Männer! Das berichtet die britische Boulevardzeitung "Daily Mail".

Scott Purdy nahm Pregabalin und wurde angeblich schwul

Der Arbeitslose aus der Kleinstadt Louth musste nach einem Unfall beim Gokart das Schmerzmittel Pregbalin nehmen. Das Mittel gehört zu Antikonvulsiva und wird unter anderem bei der Behandlung von neuropathischen Schmerzen, Epilepsie und bei einer generalisierten Angststörung eingesetzt.

Purdys Freundin ist mehr attraktiv für ihn

Die Folgen sind aber gravierend - nicht seine Schmerzen verschwinden, sondern auch seine sexuelle Ausrichtung, behauptet Purdy. Er habe mit seiner Freundin, mit der er sechs Monate zusammen war, Schluss gemacht und angefangen, Männer zu treffen. Seine Leidenschaft für Frauen sei weg. "Ich habe gemerkt, dass ich männliche Zuwendung brauche", sagt der 23-Jährige. "Ich war nie an Männern interessiert. Als ich angefangen habe, das Mittel zu nehmen, habe ich meiner Freundin gesagt, ich finde sie nicht mehr attraktiv."

Viagra-Hersteller Pfizer verweist auf klinische Studien

Pregabalin stammt von Pfizer, dem Pharmakonzern, der auch Viagra auf den Markt gebracht hat. Vom Konzern heißt es, dass die Wirksamkeit des Medikaments in vielen Studien beweisen sei, bei möglichen Nebenwirkungen solle man einen Arzt konsultieren. Die Sicherheit des Patienten habe höchste Priorität. Ein richtiges Dementi, dass die beschriebene "Nebenwirkung" nicht auftreten könne, ist das sicher nicht.

Scott Purdy ist gay und glücklich

Aber das ist auch nicht so schlimm - denn der betroffene Scott Purdy ist inzwischen sogar dankbar für die unverhoffte Wirkung und zufrieden mit seiner neuen sexuellen Orientierung. "Ich bin sehr glücklich. Dadurch fühle ich mich offen, es ist befreiend. Ich bin nicht wütend, denn es hat mich zu dem gemacht, der ich bin."

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gma/news.de

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