Aprilwetter 2018: Darum macht der April, was er will

Mal Regen, mal Sturm, mal Gewitter und dann wieder Sonne: Der April macht bekanntlich, was er will. Doch warum ist das Wetter im April eigentlich so wechselhaft? Ein Meteorologe klärt auf.

Im April zeigt sich das Wetter häufig von seiner wechselhaften Seite. Bild: WetterOnline

Im zweiten Frühlingsmonat kann man sich nie sicher sein, wie das Wetter wird. Erst gibt es Regen mit Gewitter und im nächsten Moment scheint die Sonne. Dieses Jahr startete der April mit einer Rekordmenge Schnee und nun klettert das Quecksilber auf frühsommerliche Werte. Doch auch die Sonnentage werden durch regnerisches Wetter unterbrochen. Ist dieses wechselhafte Wetter eigentlich normal?

Aprilwetter 2018: So entsteht das wechselhafte Wetter

"Grund für unser typisches Aprilwetter ist die unterschiedlich schnelle Erwärmung der Wasser- und Landmassen im Frühjahr. Sobald die Sonnenstrahlung wieder intensiver wird, erwärmen sich die Landmassen rasch. Die Meere, insbesondere die Nordsee, sind dann aber immer noch sehr kalt", erklärt Meteorologe Matthias Habel von "wetteronline.de". Wenn der Wind von dort weht, ist es in Deutschland kalt. Kommt er allerdings aus dem Süden, steigen die Temperaturen.

In diesem Zeitraum spricht man von typischem Aprilwetter

Das typische Aprilwetter entsteht, sobald beide Luftmassen aufeinander treffen. "Die Folge sind Regengüsse und manchmal auch Gewitter mit Graupel oder Hagel. Diese Übergangsjahreszeit tritt stets zwischen März und Mai auf", sagt Habel weiter. Und das sei völlig normal.

Wetterkapriolen mitten im Frühling
April extrem
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bua/kns/news.de

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