Missbrauchsprozess in Traunstein: Bayer (48) missbraucht Kinder via Internet

Schock-Geständnis zum Prozessauftakt am Landgericht Traunstein: Ein 48-jähriger Bayer hat gestanden, philippinische Kinder via Internet missbraucht zu haben. Dem Angeklagten drohten bis zu 15 Jahre Haft, 5 wurden es.

Mit einem Geständnis des Angeklagten hat im oberbayerischen Traunstein der Prozess um den ferngesteuerten Missbrauch von philippinischen Kindern via Internet begonnen. Bild: dpa

Ein 48-Jähriger aus Bayern hat gestanden, philippinische Kinder via Internet missbraucht zu haben. Laut Anklage hat er mehr als zwei Jahre lang von zuhause aus mit einer Philippinin gechattet und dabei Anweisungen für den Missbrauch ihrer drei kleinen Kinder gegeben. Er bedaure zutiefst, dass er sich zu den Taten habe hinreißen lassen, ließ der Angeklagte am Dienstag zum Prozessauftakt am Landgericht Traunstein über seinen Anwalt erklären.

Philippinische Kinder via Internet missbraucht - Angeklagter legt Geständnis ab

Die Kinder mussten den Ermittlungen zufolge vor der Webcam posieren und sexuelle Praktiken nach den Wünschen des Angeklagten ausführen. Dieser soll für die Dienste über die Jahre mehr als 3000 Euro an die Mutter gesandt haben.

Anstiftung zu Kindesmissbrauch via Internet: fünfeinhalb Jahre Haft

Der Mann wurde wegen Anstiftung zum sexuellen Missbrauch von philippinischen Kindern via Internet zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

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sba/news.de/dpa

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