Explosive Beziehung in Chemnitz: Grün und blau geprügelt! Opfer will Täter trotzdem heiraten

Ein junger Flüchtling musste sich vor dem Chemnitzer Landgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er schlug seine Erzieherin, die gleichzeitig seine Geliebte war, mehrfach brutal. Doch sie will ihn unbedingt heiraten.

Ein Mann schlug seine Freundin wiederholt - sie will ihn trotzdem heiraten. Bild: Fotolia / petzshadow

Ein junger minderjähriger Flüchtling kommt 2015 von Syrien nach Bad Schlema. In dem Heim wird er betreut. Schnell verliebt er sich in seine Erzieherin (31) und wird äußerst brutal. Doch sie will ihn immer noch heiraten.

Der junge Syrer und seine Erzieherin verliebten sich recht schnell ineinander. Die Mutter von zwei Töchtern im Teenageralter zog schnell mit ihrem Schützling zusammen. Doch der Flüchtling kam offenbar mit dem Leben in der Familie nicht zurecht. Wie die "Bild" schreibt, markierte er in der gemeinsamen Wohnung den Chef, ging ihm etwas gegen den Strich, schlug er zu.

Erzieherin liebt Flüchtling - er prügelt sie grün und blau

Wenn seine Freundin einen anderen Mann nur ansah, Alkohol trank oder die Familie auf sie und die Kinder Einfluß nahm, setzte es Schläge für die 31-Jährige. Die Folgen waren ein gebrochener Finger, Einblutungen im Auge und unzählige blaue Flecken. Das Gericht verurteilte den Syrer nun zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr.

Opfer will seinen Schläger heiraten

Fraglich allerdings, ob das Paar etwas gelernt hat. Beide wohnen wieder zusammen, schmieden sogar Hochzeitspläne. Die Erzieherin hat ihren Job im Flüchtlingsheim verloren und muss mit Hartz IV leben. Seine Prügeleien verzieh im die zweifache Mutter verständnisvoll, schließlich könne jeder mal einen Fehler machen, sagt das Opfer der "Bild".

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koj/sba/news.de

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